Ausstellung: Auf Spurensuche nach der "Religion nebenan"
Mittelbayerische.de schreibt: "Fotografien und begleitende Texte eröffnen Einblicke in das religiöse Leben der unterschiedlichsten Menschen."
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(Quelle:Mittelbayerische.de)
Kommentare zu diesem Eintrag: (2 insgesamt)
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Re: Ausstellung: Auf Spurensuche nach der "Religion nebenan"
Davon bin ich überzeugt. Säkularisierung gehört zur religiösen Auseinandersetzung, sonst weiß man nicht, warum man glaubt.
Das sehe ich anders. Nicht der Fundamentalismus führt zu solchen Einschränkungen, sondern es kann innerhalb des Fundamentalismus Inhalte geben, die zu einer derartigen Einschränkung führen.
Die Debatten der letzten Jahre über Fundamentalismus waren erbärmlich und sind auch heute noch nur auf Stigmatisierung aus.
Nein und das ist auch nicht nötig.
In der Regel meinen die Gottessucher ihn schon gefunden zu haben.
Sie müssen es nicht. Allerdings ist eine Kontroverse, wenn sie aufeinanderstoßen unumgänglich.
Zu einem Konflikt führt es zwangsläufig nur, wenn die Religion in ihrem Absolutheitsanspruch einen Konflikt vorgibt.
Ausstellung: Auf Spurensuche nach der "Religion nebenan"
Das gefällt mir, dass man konkrete Schritte tut, um scheinbar unüberwindbare Grenzen zu überwinden.
Dazu gehört natürlich, dass man wirklich bereit ist, den Gläubigen von "nebenan" als Mensch zu sehen, der bei seiner Suche nach Gott einen anderen Weg gefunden hat als man selbst.
Oft kann es abwertend rüberkommen, wenn man den "Anderen" nur als Missionsobjekt für sein eigenes Glaubensmuster sieht und nicht einmal bereit ist, sich auf die Gedanken des Nächsten einzulassen.
Ich denke, dass auf diesem Weg viel eher auf Jesus getroffen werden kann, nach dessen Wort: "Was ihr einem der geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan". Dazu gehört viel mehr, als nur Hungernde zu speisen oder Dogmen weiterzugeben. Dazu gehört, zu forschen, wo die Bedürftigkeit des Nächsten liegt, und darauf einzugehen, mit ihm zu gehen.
Liebe ist das, was verbindet. Und Liebe lässt sich auf den Nächsten ein und geht mit ihm ein Stück des Weges, um ihn zu verstehen.
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