Neid im Kloster?: Anselm Grün über Börsengeschäfte, politische Theologie und seine Bestseller
Sonntagsblatt-bayern.de schreibt: "Mit 66 Jahren denken die meisten Berufstätigen langsam ans Aufhören, nicht aber der Münsterschwarzacher Benediktinerpater Anselm Grün. Er schreibt nach wie vor zweimal wöchentlich an seinen Büchern, hält pro Woche zwei bis drei Vorträge - und verwaltet als Cellerar der Abtei ein nicht unbeträchtliches Wirtschaftsimperium. Ein Gespräch über richtige Anlagestrategien für Christen, Grüns Bestseller und die Kirchen."
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(Quelle:Sonntagsblatt-bayern.de)
Kommentare zu diesem Eintrag: (2 insgesamt)
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Re: Neid im Kloster?: Anselm Grün über Börsengeschäfte, politische Theologie und
>>Das Zinsverbot des Mittelalters hat heute keinen Sinn mehr,<<
Ja, das erleben wir gerade, welch segensreiche Einrichtung Zinsen sind.
>>es will doch auch niemand mehr eine Rückkehr zur Tauschwirtschaft!<<
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
Zinsen auf Sparbücher als Anreiz, das Geld nicht zu Hause herumliegen zu lassen oder auf Kredite für reale Investitionen sind nicht das Problem, wenn gewährleistet ist, dass der Gewinn daraus nicht ein paar Wenigen zugute kommt und der Zinseszins dazu führt, dass sich die Masse des Vermögens in ganz wenigen Händen konzentriert, wenn gewährleistet ist, dass Geld nicht selbst zur Ware und Geldanlage zum Selbstzweck wird und mehr einbringt als Wertschöpfung.
Nachtrag vom 14.01.2012 12:18:36
Und natürlich, wenn es sich bei verliehenem Geld um tatsächlich existierendes Geld ("Vollgeld") handelt.
Neid im Kloster?: Anselm Grün über Börsengeschäfte, politische Theologie und sei
Geldanlage ist ein schwieriges Thema, wie wir in den letzten 5 Jahren verstärkt erfahren mußten
Selbst die von uns als kompetent vermuteten Banken haben da flächendeckend versagt
Die Ratschläge von Herrn Grün sind, soweit mir bekannt, sehr kompetent und beachtenswert
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