Nigerias Christen in Angst: "Das religiöse Motiv von Boko Haram ist zentral"
Domradio.de schreibt: "Mehr als 200 Menschen sind seit Weihnachten bei Anschlägen der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria getötet worden. Die meisten Opfer sind Christen, die neben den Muslimen rund die Hälfte der nigerianischen Bevölkerung stellen. Der frühere Generalsekretär der Nigerianischen Bischofskonferenz und jetzige Gemeindepfarrer, Father George Ehusani, erläutert die Ziele und Stellung von Boko Haram in der Gesellschaft seines Landes."
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(Quelle:Domradio.de)
Kommentare zu diesem Eintrag: (2 insgesamt)
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Re: Nigerias Christen in Angst: "Das religiöse Motiv von Boko Haram ist zentral"
Diese Passagen sollte man beherzigen, wenn man sich mit dem Islam auseinandersetzt:
KNA: Wie verhalten sich die islamischen Würdenträger nach den Anschlägen?
Ehusani: Abgesehen von Hasspredigern verurteilen sie den Terror jetzt einhellig. Ich hätte mir aber schon früher viel deutlichere Worte gewünscht, Boko Haram mordet ja schon seit Jahren.
Ja, es gibt viele Kontakte zwischen Bischöfen und Emiren, sogar richtige Freundschaften. Doch anders als im Christentum, wo die Bischöfe für die ganze Glaubensgemeinschaft sprechen, gibt es im Islam keine zentralisierte Hierarchie. Wenn ein Emir die Gewalt als unislamisch verdammt, erreicht er damit nur die Muslime in seinem Einflussbereich.
Auch wenn das für die Christen nicht so ganz gilt (die RKK vertritt nicht die Christenheit), so ist heute der christliche Grundkonsens doch für ein friedlichen Miteinander.
Nigerias Christen in Angst: "Das religiöse Motiv von Boko Haram ist zentral"
Ein wichtiger Hinweis.
Nachtrag vom 01.02.2012 14:37:36
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