SPD-Justizminister: Islamische Schiedsgerichte in Deutschland grundsätzlich zulässig
Welt.de schreibt: "Islamische Schiedsgerichte sind für den rheinland-pfälzischen Justizminister Jochen Hartloff zulässig. Sie könnten dem inneren Frieden dienen, meint er."
Weiterlesen auf Welt.de ... Sie werden auf eine externe Seite weitergeleitet, für deren Inhalte Jesus.de keine Verantwortung übernimmt.
(Quelle:Welt.de)
Kommentare zu diesem Eintrag: (46 insgesamt)
Die Kommentare spiegeln nicht automatisch die Meinung der Redaktion wider.
Alle 46 Kommentare anzeigen »
Wozu??
Wir haben hier lange genug gebraucht, die Religion aus der Rechtrsprechung und aus den Gesetzen raus zu bekommen, damit ALLE Menschen vor dem Gesetz gleich sind (bzw. sein sollten.....), egal, welche Hautfarbe, Bildungsstand oder Religion sie haben.
Warum also im Falle des Islam eine Sonderwurst braten?
Dann bin ich (als bekennende Nicht-Christen) bitteschön auch dafür, christliche Schiedsgerichte einzuführen. Schließlich leben in Deutschland immer noch mehr Christen als Moslems (und auch wenn das jetzt vorurteilsvoll klingt: das ist auch gut so!)
Und Hinduistische. Und Buddhistische.....
Und sollten tatsächlich Teile der Scharia in der deutschen Gesetzgebung zur Anwendung kommen, wander ich aus. Das habe ich schon beschlossen.
Grummelige Grüße
Jacksom
Re: SPD-Justizminister: Islamische Schiedsgerichte in Deutschland grundsätzlich
Oh, da irrt er aber
Ich finde, der Minister sollte sich besser mit der Geschichte der "islamischen" Länder befassen, bevor er - sicherlich unwissend und im Grunde aus gutem Willen heraus - mit dem Feuer spielt.
Das wird er kaum mehr auseinander halten können, wenn der Ball erst mal rollt!
Die Scharia, auch Scharīʿa geschrieben (شريعة / šarīʿa im Sinne von ‚Weg zur Tränke, Weg zur Wasserquelle, deutlicher, gebahnter Weg‘; auch: ‚religiöses Gesetz‘, ‚Ritus‘; abgeleitet aus dem Verb شرع / šaraʿa /‚den Weg weisen, vorschreiben (auch Gesetz)‘), ist das religiöse Gesetz des Islam.[1]
(...) es enthält die Gesamtheit der Gesetze, die in einer islamischen Gesellschaft zu beachten und erfüllen sind. Dabei ist die Scharia keine fixierte Gesetzessammlung (wie etwa deutsche Gesetzestexte im Bürgerlichen Gesetzbuch oder im Strafgesetzbuch), sondern eine Methode und Methodologie der Rechtsschöpfung ...
die Sharia - islamische religiöse Gesetzgebung
In Ägypten hat es einst ebenso damit angefangen, daß die Gerichte die Sharia hinzuziehen sollten / berücksichtigen sollte, bis allmälich die Sharia teil der Gesetzgebung wurde .. Und das hat den Ärger erst losgetreten!
Und, Sharia allein wird es nicht geben. Die "Hadd-Strafen" sind ja Teil davon!
..ist die vorgesehene Ahndung der im Koran, also im sakralen Recht festgelegten Straftatbestände, die gegen die „Rechte Gottes“ (ḥuqūq Allāh; sg.: ḥaqq Allāh) verstoßen.
Es empfielt sich, wenigstens die wiki Artikel in Ruhe durchzulesen.
.. Entweder man gestattet alles und überläßt die Entscheidung islamischer Geistliche, oder man läßt es ganz bleiben und besteht auf die Demokratie. Die "gesetze gottes" nämlich sehen nach islamischem / koranischem Verständnis nämlich schwieriger aus, als das ein Nichtmuslim sie verstehen könnte! Zumal ein islamischer Geistlicher ja aus dem Koran und der Sunna des "Propheten" schöpfen wird.
Jour
Nachtrag vom 12.02.2012 15:36:47
Tippfehler: als
dasdass.Alle 46 Kommentare anzeigen »