Jesus.de-Spendenprojekt: "Wir sind dankbar für Eure Großzügigkeit"
Seit elf Monaten ist Reverend Geoffery Mutabazi Pastor der "Kakinga Church of Uganda". Die evangelische Gemeinde trägt unser aktuelles Jesus.de-Spendenprojekt: Das "Kaginga Kinderzentrum". Im Interview dankt Reverend Mutabazi für die Unterstützung und erzählt von den Früchten der Arbeit und seinen Wünschen für die Zukunft.
Vor 13 Jahren gründete die Gemeinde das Zentrum, um den Familien in ihrer Kommune zu helfen und die Liebe Gottes tatkräftig weiterzugeben. Das internationale Kinderhilfswerk "Compassion" unterstützt das Zentrum durch sein Patenschaftsprogramm. Aktuell besuchen 261 Jungen und Mädchen aus armen Familien die Einrichtung. Die Jungen und Mädchen können so eine öffentliche Schule besuchen. Im Projekt werden sie darüber hinaus im Lesen, Schreiben und Rechnen unterstützt und sie und ihre Familien über Hygiene und gesunde Ernährung informiert.
Reverend, welche Veränderungen hat das Compassion-Projekt der Kommune und Ihrer Gemeinde gebracht?
Das Compassion-Projekt hat viele positive Veränderungen bewirkt. Die Menschen hier wurden dazu ermutigt, ihre Streitigkeiten beizulegen und friedlich miteinander zu leben. Wie wichtig es ist, aus Liebe tolerant miteinander umzugehen, das betonen wir besonders im Gespräch mit Ehepaaren. Wir haben in der Kommune erfolgreich Überzeugungsarbeit dafür geleistet, die Stärken anderer zu schätzen und nachsichtig mit Schwächen umzugehen.
Das Projekt leistet außerdem einen wichtigen gesundheitlichen Dienst, auch über die Eltern und Kinder hinaus, die unmittelbar daran beteiligt sind. Sie geben ihr Wissen an ihre Freunde und Nachbarn weiter. Das bedeutet zum Beispiel, dass sie in ihrer Nachbarschaft helfen, Latrinen zu bauen, um Fäkalien richtig zu entsorgen. So können Magen-Darm-Erkrankungen, Cholera und Durchfälle eingedämmt werden. Die Eltern lernen auch, wie sie gesundes und nahrhaftes Essen für ihre Familien zubereiten, um Mangelerkrankungen wie Kwashiorkor und Marasmus [Eiweißmangelerkrankungen von Kindern, vor allem in Entwicklungsländern – Anm. der Red.] vorzubeugen. Wir bieten pränatale Fürsorge für Schwangere an und sorgen dafür, dass die Frauen ihr Baby möglichst im Krankenhaus zur Welt bringen, statt wie üblich zuhause. Denn bei der Hausgeburt sterben immer noch viele Mütter und Kinder wegen der schlechten Entbindungspraktiken.
(Quelle:jesus.de)


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