Jesus.de-Spendenprojekt: "Mein Leben hat sich völlig verändert"

 

Muhumuza Bright ist 20 Jahre alt und wird seit elf Jahren im "Kaginga Kinderzentrum" betreut – dem aktuellen Jesus.de-Spendenprojekt im Südwesten von Uganda. Im Interview erzählt er, wie die Arbeit der "Kaginga Church of Uganda” sein Leben verändert hat.

 Die Liebe Gottes tatkräftig leben und weitergeben, das war und ist der Wunsch der "Kakinga Church of Uganda”. Und so gründete die Gemeinde vor 13 Jahren die Gemeinde das Kinderzentrum, um den armen Familien in ihrer Kommune zu helfen. Das internationale Kinderhilfswerk "Compassion" unterstützt das Zentrum durch sein Patenschaftsprogramm. Aktuell besuchen 261 Jungen und Mädchen die Einrichtung.

 Muhumuza, wie kam es dazu, dass du in das Projekt aufgenommen wurdest?

 Mein Vater starb schon 1993, meine Mutter ein Jahr später. Mit drei Jahren kam ich in die Obhut meiner Großmutter, die sehr arm war und mich finanziell nicht unterstützen konnte, zum Beispiel mit Geld für die Schulausbildung. Mir fehlte es an vielem, daher wurde ich aufgenommen.

 Wie war dein Leben, bevor du ins Kinderzentrum kamst?

 Trostlos. Ich hatte kein Bettzeug, daher fror ich nachts oft. Auch Geld für Kleidung besaß ich nicht. Ich fühlte mich ungeliebt. Meine Familie war in einer verzweifelten Lage.

 Wie hat sich das Projekt auf dein Leben und das Leben deiner Familie ausgewirkt?

Meine Großmutter muss sich nicht mehr darum sorgen, wie sie mich ernähren, mir Kleidung besorgen oder das Schulgeld bezahlen soll. Für meine grundlegenden Bedürfnisse wird durch das Zentrum gesorgt, insbesondere auch für die ärztliche Versorgung. Mit meinen Geschwistern teile ich, was ich vom Projekt erhalte. Zum Beispiel Bücher, Kleidung oder Seife. Und ich teile mit ihnen auch Gottes Wort. Früher kannte ich Jesus als Herrn und Erlöser nicht. Aber nun wissen wir, wie wir beten können. Das hat uns geholfen zurechtzukommen. Wir sind zufrieden.

 Wie ist der Schulalltag? Was fehlt Euch dort am meisten?

Bessere Räume zum Lernen. Und auch Computerkurse.

 Was sind die Herausforderungen in Eurem Alltag als Familie? Wofür bist du verantwortlich?

 Außer Großmutter und mir leben auch noch meine Cousins bei uns. Unser Haupthaus mit seinen zwei kleinen Zimmern beherbergt insgesamt sechs Personen, wobei wir nicht genügend Betten und Bettzeug haben. Zum Glück haben wir noch ein kleines Häuschen direkt daneben, das habe ich gebaut als ich 15 Jahre alt war.
Die Eltern meiner Cosuins leben weit entfernt und sorgen nicht für ihre Kinder. Ich muss mich darum kümmern, sie zu ernähren, weil sie sonst hungern würden. Das belastet mich, doch ich liebe meine Cousins. Ich muss für sie da sein.
Manchmal fehlen uns einfache Haushaltsgegenstände, zum Beispiel Teller und Tassen. Dann muss ich Geld von meiner Gartenarbeit sparen, um sie zu kaufen. Ich habe vor einem Jahr damit angefangen, Kaffee und Kohl anzupflanzen, den ich verkaufe, um mir damit etwas hinzuzuverdienen. Es ist eine große Herausforderung, sich neben der Schule um die Bedürfnisse der Familie zu kümmern, zum Beispiel Kleidung, Essen und Bücher für meine Cousins zu kaufen, die keine Patenkinder sind. Manchmal muss ich dafür einen Teil des Geldes benutzen, das für die Schulgebühren gedacht war.

Was wünscht du dir für die Zukunft? Welche Hoffnungen und Träume hast du?

 Ich möchte fleißg lernen lernen und dann später auf eine Bibelschule gehen. Das Leben hier im Zentrum hat mich geistlich wachsen lassen. Ich spüre, dass Gott mich gerufen hat, um das Evangelium denen zu predigen, die ihn nicht kennen.
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Bis Juli 2012 überweisen wir von jedem an Jesus.de gespendeten Euro 10 Cent an das "Kaginga Kinderzentrum".

Ausführliche Informationen über unser Jesus.de-Spendenprojekt 2011/2012 findest du
hier.mitgliedscenter/spenden/spendenprojekt-2011.html

(Quelle:jesus.de)