Eine gewisse Begeisterung für „Visionary Fiction“ ist die grundsätzliche Voraussetzung, um das Buch „Das Haus an der Küste“ zu verstehen und gut zu finden. Ansonsten droht die Gefahr, dass einem die Handlung schon nach wenigen Seiten zu nervenaufreibend und zu wenig realistisch vor kommt.
Die Hauptfigur, Micha Taylor, durchlebt ein Abenteuer, bei dem sein Leben von einem Augenblick auf den nächsten gründlich auf den Kopf gestellt wird. Er lernt Gott kennen und beginnt ihm zu folgen. Der Schlüssel dazu ist ein geerbtes Haus mit ständig neuen und äußerst merkwürdigen Überraschungen. Zu seinem großen Glück ist Micha jedoch scheinbar immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und begegnet dazu den richtigen Menschen, die ihn auf dem schwierigen Weg der Aufarbeitung seiner Vergangenheit begleiten.
Immer wieder muss er sich neu entscheiden und immer wieder erhält er neue Impulse. Antworten auf Fragen, die lange ungelöst blieben, erscheinen plötzlich sonnenklar.
Das Haus fesselt ihn in seinen Gedanken und bestimmt sein Tun.
Alles in allem bleibt es spannend bis zur letzten Seite, was besonders auch durch die Rollen der Nebenfiguren, durch vermeintliche Zeitsprünge und durch neue Rätsel in der Geschichte um das Haus bedingt ist.
Kommentare zu diesem Eintrag: (7 insgesamt)
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RE: James L. Rubart: Das Haus an der Küste
Also ich fand dieses Buch sehr gut und spannend und anregend zu lesen, sowie einem zur Selbstreflektion zu animieren. Wer sich nicht so über den amerikanischen Schreibstil aufregt, für den ist dieser Roamn sicher was. Dieser Roman kommt aber in der Erzählqualität nicht mit Thomas Franke/ "Das Haus der Geschichten" mit. Meine persönliche Note zu diesem Buch 1.5
Re: James L. Rubart: Das Haus an der Küste
Eine nahezu nichtssagende Rezension. Ist das Buch nun nur spannend, oder vermittelt es auch was?
Wieder mal ein Text auf typischem jesus.de-Redaktions-Niveau.
Keine Sorge, liebe Leser, das darf man schreiben. Reaktionen von den Autoren bekommt man eh nie. Die schweigen grundsätzlich dezent.
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