Da gibt es zB das Eselkreuzigungs-Grafitti in Pompei, wo sich ein junger Römer über seinen christlichen Nachbarn lustig macht. Das Kreuz war ein entsetzliches Schandmal, mit dem man keine Propaganda machen konnte, es wurde erst lange nach der Abschaffung dieser Hinrichtungsart als christlichen Symbol eingeführt. Trotzdem hielten die Christen an der historischen Tatsache fest und überspielten sie nicht wie später die Moslems, auch wenn sie zunächst den Fisch als (geheimes) Erkennungszeichen benutzen und Jesus bildlich als Guten Hirten darstellten.
Vergleich hingegen den historischen Befund über den Islam:
Der Begriff „Islam“ taucht erst 694 in der christologischen Inschrift ‘Abd al-Maliks im Felsendom in Jerusalem auf. Es handelt sich hier um ein Verständnis nach „Islam I“.[4] Islam I kennzeichnet die Zeit ‘Abd al-Maliks und seiner Söhne. Islam I ist ein innerchristliches Phänomen. Der Felsendom in Jerusalem als „Templum Salomonis“ verdankt seine Errichtung Vorstellungen der syrischen Theologie, insbesondere aber eschatologischen Vorstellungen der religiösen Bewegung unter der Führung ‘Abd al-Maliks. Im Zusammenhang mit dieser religiösen Bewegung taucht auch der Begriff „Muhammad/muhammadun“ in Münzlegenden und der Inschrift in Jerusalem vom Jahr 72 der arabischen Ära (694) auf.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Im Jahr 622 beginnt die Selbstherrschaft der christlichen Araber im vormals byzantinischen Orient und im Sassanidenreich. Die arabischen Dynasten in Iran führen die sassanidische Politik im Osten fort. Zur Lebzeit des Kaisers Herakleios üben die arabischen Herren Gefolgschaftstreue im Bereich des vormals byzantinischen Orients. Diese endet mit dem Tod des Herakleios im Jahr 641. Ab dem Jahr 20 der arabischen Selbstherrschaft (642) werden Anzeichen der arabischen Herrschaft öffentlich sichtbar: Datierungen nach der arabischen Ära auf Münzen und die Verwendung des Arabischen in Urkunden.
http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/2005/imp050805.html
Der Name Mohammed, heute selbst in England der häufigste männliche Vorname,
ist in vorislamischer Zeit als solcher nicht greifbar, sondern nur als christlicher Titel.

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