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Beate73

Re: Pränatale Tests

07.03.2012 18:44 Uhr     zu diesem Beitrag scrollen Beiträge von Kassiopeia-Libra im Baum nicht mehr markieren

Aus verschiedenen Gründen.

1.) Find ichs zweifelhaft einer Schwangeren, deren Stoffwechsel eh schon auf Hochtouren arbeitet nüchtern soviel Zucker reinzupumpen, wie man bei ner gesunden Ernährung am Tage kaum zu sich nimmt und dann daraus etwas schließen zu wollen. Kenne einige Schwangere, die danach tagelang Kreislaufschwierigkeiten hatten, deren Testergebnis aber negativ war.

2.) hab ich oft genug mitbekommen, dass der Test zweifelhafte Werte ausspuckt, die auch noch davon abhängig sind, wie getestet wurde (Vollblut gegen Kapillarblut z.B.) bzw. dass es zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann.

3.) Der Test ist auch durchaus beeinflussbar, je nachdem wie ich mich davor ernähre. Dazu hat ein Freund, der Medizin studiert ein paar Versuche gemacht.

Ich hatte auch keine Lust in die Risikoschwangerschaftsschine geschoben zu werden, bloß, weil ich vor der Geburt schon etwas übergewichtig war.
Habe während der ganzen SS bisher 8kg zugenommen!
Deshalb hatte ich mir dann selbst ein Blutzuckermessgerät gekauft und eine Woche lang genau notiert, was ich gegessen habe und gemessen (jeweils vor dem Essen, dann 1h danach, 2h danach).
Die Blutwerte waren alle optimal, deshalb hab ich den Test nicht gemacht.

Und mein Totschlagargument Nr. 1 GEGEN den Test (und jetzt werden einige aufschreien) war, dass ich ganz bewusst dagegengebetet hatte. Ich hab in dieser Schwangerschaft gemerkt, dass Gott mich trägt und ich wollte ihm vertrauen, dass er mich und unser Baby optimal versorgt (zumal ich ja auch auf die Ernährung geachtet habe).
Deshalb fand ich es doof, dass ich von aussen solchen Druck dagegen bekommen habe, wo ich doch ganz bewusst gesagt hab: ich vertraue IHM.

Dafür bin ich ganz schön oft angegangen worden. Gottvertrauen scheint bei Finanzen und der Gesundheit nicht mehr angebracht zu sein. Da verlässt man sich auf Steuerberater und Ärzte.

Sorry, klingt angepisst von mir...war ich ja auch.

Es muss auch jeder für sich selbst herausfinden, ob und welche Tests gemacht werden sollen. Ich bin aber prinzipiell dafür, auf eine Selbstbestimmtheit zu achten, denn gerade während der Schwangerschaft werden Ängste teilweise geschürt und sicherlich auch zur Bereicherung der eigenen Kasse ausgenutzt.
(Mei, was bin ich als ehemalige Arzthelferin zynisch geworden. )

Labels:  Schwangerschaft 

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