Hallo Lotusblüte,
ich sehe vieles wie du. (Allerdings suche ich im Moment sehr - ich habe keine Antzworten.)
Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Nur: An Gottesbild der Frau, die ihr Kind ermordet stimmt ja offensichtlich etwas nicht und am Gottesbild der Misshandler ist etwas schräg. Du hat ja recht, es gibt nichts, woran man so etwas objektivieren könnte - aber wo ist dann die Grenze dessen, was man "Gott" nennen kann?
Das mag ja durchaus so sein. Aber ein Kriterium, nach dem ich wissen kann, ob ich gerade eine Beziehung zum biblischen Gott, zu irgendeinem Götzenoder gar (wie bei der Kindsmörderin) zu tun zu haben scheint es nicht so geben. Die Emotionen allein können ja täuschen.
Das sit zweiffellos richtig.Aber woher weiß ich,was "gut" ist? Das kommt doch schon aus Gott. Entsprechend verscheiden w ird definiert, was "gut" oder "Liebe" ist. Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass Schläge lieblos sind. Aber kann man das gar nicht objektivieren? Die Bibel taugt dazu nicht, Kirchen haben schon alles Erdenkliche gepredigt. Was bleibt?
Das denke ich auch. Aber es ist mir ja nicht so ganz egal, welcher Gott das ist. Ich glaube ich wäre schon enttäuscht, wenn eines meiner Kinder später "Gesundheit" oder "Geld"" als wertentscheidend betrachtet. So etwas gibt es ja durchaus.
Isaac ist ja gar nicht geopfgert worden - jephtas Tochter hatte weniger Glück. Wir wollen ja alle nicht wirklich einen Kindsmord mit der Bibel rechtfertigen. Aber man könnte sogar das
(Ich glaube auch nicht, dass Gott Mordbefehle gibt. Dann muss man aber weite Teile der Bibel anders lesen.) Nebenbei: Beinahe vom eigenen Vater ermordet worden zu sien, ist vielleicht ein Meilenstein des Glaubens. Aber welchen Glaubens? Das möchte man sich ja kaum vorstellen. Ruth Lapide erklärt immer, dass Isaak lange erwachsen war, aber ich erinnere mich noch an Bilder, die ihn als Kind auf dem Altar zeigen. Birgit

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