Es ist noch ziemlich zeitig heute Morgen. Die Nachtschwester (eine besonders zuverlässige und liebevolle) gab mir vor meinem Schreibbeginn meine Medizin, was mich wach machte. Dabei stellte ich fest, ich konnte seit Dienstag, seit Beginn der wachhaltenden Schmerzen endlich wieder schlafen. Gott sei Dank!
Mit dieser und einer anderen Schwester konnte beschlossen werden, zweimal nachts nicht mehr an den Tropf zu müssen, sondern sondern einfach nur Tabletten gegen Schmerz und Entzündung einzunehmen = weiterer Fortschritt.
Und du sollst doch wissen, mir gefielen deine guten Wünsche, liebe Sabine:
Eine ganz guuute Genesung dir, Gottes Hilfe und Stärke für alles, was Not tut, liebe Seala !!
Da hat doch unser Abba-Papa offensichtlich prompt erhört (vor allem die verschiedensten Gebete von euch und anderen Lieben).
Auch unserer treuen, beschenkenden Rosenhauch wollte ich eigentlich schon an anderer Stelle auf ihre liebevollen Zeilen folgenden Dank schreiben, jetzt jedoch einfach total verspätet hier:
Ich musste heute wieder mal besonders an Dich denken und jetzt lese ich, dass Du im Krankenhaus bist. Ich wünsche Dir auch alles Gute und den Segen von oben für Deinen Aufenthalt. Wer weiss, warum Du gerade jetzt dort weilen musst. Bin auch froh, dass Du von den Schmerzen befreit werden konntest. Und das ist ja schön, dass Du singen durftest. Hoffentlich hatten diesmal die Wände Ohren.
Ja ich wünsche Dir auch gute Besserung.
Bei den Worten "von den Schmerzen befreit", wurde mir peinlich bewusst, wie unpräzise ich mich zuvor ausdrückte. Es tut mir leid. Denn ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht völlig von den Schmerzen befreit, sondern ich meinte, "sie wurden eingedämmt" (waren etwas weniger gewaltig) und wollte ihr eigentlich noch erklären, dass ich noch alle paar Stunden einen Tropf mit Schmerzmedikamenten bekam, die endlich Wirkung zeigten, was zuvor eben nicht spürbar wurde.
Und daneben wollte ich ihr bezüglich meines Singen hier im Krankenzimmer etwas antworten: Ja, ich schätze, die Wände hatten einige Ohren, da ich jedenfalls die Patientin vom Nachbarzimmer oft telefonieren hörte. So dachte ich mir natürlich auch, dass sie meine lustigen Lieder ohne Laute/Gitarre von mir ebenso hören könnte. Sie war ziemlich freundlich und verabschiedete sich noch kurz vor ihrer Entlassung von mir.
Ebenfalls hörte ich vor diesem Singsang vormittags im WDR 3 wunderbare klassische Musik - sogar mit christlichen Inhalten, woraufhin mich eine Schwester erstaunt ansprach.
Durch den "HOTSPOT"-Internetanschluss singe ich gerade etwas weniger selbst. Doch es machte mir Freude, in voller Laptop-Lautstärke eure tollen Lieder mir ungestört anzuhören und begann zu allererst mit Brave-Nichole Nordeman [LYRICS]
http://www.youtube.com/watch?v=SqSs39C3LN8
Und mit der Nachtschwester fachsimpelte ich über Kunst. Ich zeigte ihr auch meine Jesus.de Bildergalerie. Sie erkannte christliche Themen (dieses "Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal..." und "Auszug der Kinder Israel"). In meinem Zimmer hier hängt ein Bild, dass sie auch selber malte.
Immer wieder dachte ich an Rosenhauchs Aussage: "... Segen von oben für Deinen Aufenthalt. Wer weiss, warum Du gerade jetzt dort weilen musst..."
Es ist einfach gut so, wie es gerade ist und wo ich bin. Sollte ich schneller "mobsfidel" sein, gehe ich schneller, sollten tatsächlich noch einige geplante Behandlungen erfolgen, dann dauert es eben noch so lange, wie die Ärzte meine. Ich fühle mich einfach wohl (und genieße immer noch, dass ich alleine im Zimmer sein kann, das gute Essen und die unbeschreiblich, aufmerksamen, freundlich lustigen Pflegenden u.v.m.).
So, der "Nachtkurier" wird jetzt losgeschickt - mit 1000 lieben Grüßen,
eure gesundende Seala

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