ich habe eine Frage als Verpächter eines Ackers.
Das Pachtverhältnis mit einem Bauern besteht seit Jahren. Nun störten Ihn
die Bäume, die am Rand des Ackers standen. Er fragte den Nachbarn, ob er die
Äste, dann wohl sogar die ganzen Bäume absägen darf. Der Nachbar sagte ja
und somit wurden die Bäume abgesägt und auf das Grundstück des Nachbarn
gebracht. (Das ist der offizielle Sachverhalt nach der Gerichtsverhandlung
vor dem Strafgericht.). Die GRenzen waren dem Pächter und dem Nachbarn
"egal".
Als ich mal wieder an meinem Acker vorbei ging, stellte ich fest, dass Bäume
von meinem Grundstück ohne mein Wissen abgesägt waren und beim Nachbarn
lagerten. Nachdem dann auch noch vermessen wurde, war definitiv klar, dass
die Bäume mein Besitz waren. Mir entstand ein Sachschaden (Totalschaden) von
20.000 €.
Nach der Gerichtsverhandlung vor dem Strafgericht hat weder der Pächter noch
der Nachbar Holzdiebstahl begangen???!!!!???!!!
Dann kann man ja wohl aufgrund dieses Urteils sagen, Holzdiebstahl im Wert
von 20.000 € ist strafrechtlich legalisiert worden.
Wenn ich nun dem Bauern kündige, dann muss er doch mein Grundstück wieder so
hinterlassen, wie es war? D.h. er muss mir meinen Schaden von 20.000 €
ersetzen?

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