Mir ist hier kürzlich etwas interessantes aufgefallen.... ein Widerspruch, der vielen Christen anscheinend bislang noch nicht aufgefallen ist.
Auf der einen Seite stossen sich viele Christen am "methodischen Atheismus", also der Tatsache dass in der Wissenschaft religöse Aussagen, Wunder und dergleichen keine Berücksichtigung finden. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass unter solchen Voraussetzungen die Wissenschaft niemals alle Möglichkeiten berücksichtigen kann und damit möglicherweise die ein oder andere Wahrheit nicht zur Kenntnis nimmt und zu falschen Schlussfolgerungen kommt.
Auf der anderen Seite werden Christen aber auch nicht müde darauf hinzuweisen, dass Gott sich dem wissenschaftlichen Zugriff ganz und gar entzieht. Er ist nicht überprüfbar, nicht nachweisbar, nicht belegbar, nicht messbar, nicht berechenbar und schon gar nicht beweisbar...
Und jetzt frage ich mich verwundert... ja, was denn nun eigentlich?
Wie soll die Wissenschaft denn Gott berücksichtigen, wenn er sich jeglichem Zugriff entzieht? Was ist denn verwerflich daran, ihn aussen vor zu lassen, wenn er doch nach christlicher Definition aussen vor ist?
Was denn nun... Gott ja - oder nein?

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