Weder das eine noch das andere.
Es gibt sicher die von Dir beschriebenen Dinge: Unterdrückung, Gewalt, Unfreiheit - wie der Zentralrat ja auch folgerichtig soziale Netzwerke gegen häusliche Gewalt stärken will. Auch ist das sicherlich zu einem Teil aus der religiös bedingten Machtstellung des Mannes bedingt.
Aber mal ehrlich, so lange ist das bei Christen auch noch nicht her, dass Frauen gleichberechtigt sind und Kinder nicht gezüchtigt werden dürfen etc.
Das Problem im Islam sind wie bei allen Religionen die Konsequenten, nicht die gemäßigten Muslime die hier ein friedliches und freies Leben führen möchten das sie in ihren Heimatländern nicht tun konnten.Und wir konsequenten Christen scheren sie alle über einen Kamm und verallgemeinern - Muslim = Böse - und werden damit zurecht als ungerecht betitelt.
Das wir den Extemen unter den Muslimen konsequent entgegen treten müssen - auf jeden Fall! Wir müssen aber aufpassen, dass wir nicht auf der anderen Seite vom Pferd fallen und allen Muslimen ihre Glaubensfreiheit absprechen wollen, selbst wenn wir davon überzeugt sein sollten, dass ihre Religion aus dem Geist des Antichristen entstanden ist und eine Irrlehre ist.
Glaubens- und Bekenntnisfreiheit heisst für mich, dass jeder glauben, bekennen und verbreiten darf was er möchte sofern er sich damit nicht gegen die Menschenrechte stellt oder diese damit verdreht. Aber auch das ich den Glauben des anderen als Irrglauben bezeichnen darf weil ich eine andere Überzeugung habe und der andere das ebenso von meinem Glauben sagen darf.

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