Aber genau das sagte ich doch: es gibt keine Belege dafür, daß mentale Zustände ohne ein, diesen Zuständen zu Grunde liegendes, Korrelat existieren. An anderer Stelle sagte ich es noch platter: Es existieren viele Gehirne ohne Bewusstsein, aber nie ein Bewusstsein ohne entsprechendes Gehirn.
War also nur ein Kommunikationsproblem :)
Das ist ein grobkörniger Substanzdualismus und als solcher genau mit den bekannten Problemen behaftet. Es ergibt schlichtweg keinen Sinn von perzeptiven Prozessen zu sprechen, da diese immer eine physiologische Grundlage brauchen. Augen, Ohren, Gehirn, Nervenphasern etc.pp. Sehen ist die Funktion dieser physiologischen Prozesse. Eine Seele hat aber offenbar nichts dergleichen.
Wenn angenommen wird, es gäbe sowas wie eine immaterielle Seele, welche "sieht", "hört" oder ähnliches, ist dies nicht nur unvernünftig, sondern ganz offensichtlich unvernünftig. Dieses Konzept krankt bereits daran, nicht einmal ordentlich formuliert werden zu können.
Beweise gibt es in der Wissenschaft nicht. Nur Belege. Die Datenlage sieht eben derzeit so aus, daß es keine guten Gründe dafür gibt anzunehmen, mentale Zustände ohne materielle Basis könnten existieren. Die Annahme eines Substanzdualismus ist nicht nur empirisch widerlegt, sie ist darüber hinaus auch noch in ihren Grundkonzeptionen unstimmig. Aber ich wiederhole mich.
Diese Annahmen sind nicht nur "auf ihn, den je konkreten Wissenschaftler" bezogen, oder persönliche Meinungen, sondern objektiv erbracht.

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