Hallo,
ich gehe vom besseren Fall aus und unterstelle, dass solche Menschen Glauben das zu tun, was sie für Gottes Wille halten.
Dann muss eben "Rebellion" "Eigenwille" oder was sosnt noch ins christliche Menschenbildmancher richtungen passt,bekämpft werden. Das ist "Gottes Wille" - dass Kinder abei nachweislich Schaden nehmen, ist dabei egal. Der vermeintlich hehre Zweck heiligt die Mittel.
Das Gleiche gilt für dn Umgang mit Schwulen. Es gibt tatsächlich ein paar Stellen, nach denen Homosexuelität Sünde sei. Mit den festen Partnerschaften, die heute gelebt werden, haben sie zwar allesamt nichts zu tun, aber man definiert sie halt trotzdem als Gottes Wort. Und mit diesem "Gott" im Rücken werden Schwule dann aus den Gemeinden gemobbt, wenn sie nicht "geheilt" werden wollen oder können.
Dass sowohl die Kindesmisshandlungen als auch der ausgrenzende Umgang mit Menschen, die sich ihre Veranlagung keineswegs frei gewählt haben, gegen zentrale Gebote verstößt ist schnurz. Nächstenliebe sit nur eine pathetische Lachnummer, die "Stellen" zeigen "Gottes" Willen.
Hinzu kommt in manchen Gemeinden das, was du auch hier beobachten kannst. Sobald irgendetwas in Frage gestellt wird, kommen unverhüllt Agressionen zu Tage. "Gott" dürfe man doch nicht "spotten". Das können dann auch weg- und herbeigebeamte Kaffeetassen sein - das muss "geglaubt" werrden. Kritikfähigkeit ist alles andere als ein Wert. (Sorry, ich bin immer noch traurig, dass ein lieber User gesperrt worden ist, weil er bezweigelte, dass Gott Geldbörsen aus Rucksäcken entfernt und auf wundersame Weise wieder auftauchen lässt. Etliche andere liebe User sind gegangen, weil sie mit dieser Art von Glauben nichts zu tun haben wollen. Das hat mit diesem Thema hier nichts zu tun.)
Bermerkungen über das Wechselverhätlnis von Fantismus und Dummheit spare ich mir an dieser Stelle mit Rücksicht auf die Charta.
Die Ratgeber beweisen, dass es in manchen Milieus Kreise gibt, die Kinder aus Überzeugung misshandeln. Man wird solche Leute nicht umstimmen können, wenn die nun einmal daran glauben wollen, Gott fordere Kindesmisshandlungen. Man kann und muss dann aber die Kinder vor solchen Leuten schützen.
Die Schwulen haben heute Gott sei Dank in den Landeskirchen keine Probleme mehr. Eine andere Möglichkeit gibt es für sie wohl zur Zeit nicht. Leute, die Schwulenhatz für Christenpflicht halten, wird man wohl kaum mit Argumenten beikommen können.
Wir müssen als Christen eben Stellung beziehen. Wir sind zwar alle sehr fehlbar und unvollkommen, aber Schulenhatz und Kindesmisshandlung ist eben nicht üebrall an der Tagesordnung.
Es kann schon sein, dass es in Einzelfall glückt, jemanden zu überzeugen. Aber dann verlassen die Leute ind er Regel auch die Milieus, in denen so etwas propagiert wird.
Birgit

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