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Luma

Ärger mit dem Fitnessstudio

31.12.2011 11:57 Uhr     zu diesem Beitrag scrollen Beiträge von 22-44 im Baum nicht mehr markieren

Hallo zusammen,

wie der Titel schon sagt, habe ich aktuell ein Problem mit meinem Fitnesstudio und bin auf der Suche nach ein paar Tipps oder Ratschlägen, wie ich mich weiter vehalten soll.

Ich bin nach dem Ende meines Studiums vorrübergehend zu meinen Eltern gezogen und habe mich dort in einem Fitnesstudio angemeldet. Bei der Anmeldung habe ich extra nachgefragt, wie es mit einem Sonderkündigungsrecht aussieht, weil ich auch auf der Suche nach einer Arbeitsstelle war und nicht garantieren könne, dass ich in der näheren Umgebung etwas finde. Man versicherte mir damals, leider nur mündlich, dass das kein Problem wäre und dann im Ernstfall fristlos und unbürokratisch kündigen könne.

Also unterschrieb ich Anfang August den Vertrag, mit dem Vertragsbeginn 01.9.2011, mir wurde eingeräumt, dass ich schon im Augustdas Studio nutzen könne, dann aber den Monatsbeitrag in bar bezahlen sollte. Erschien mir logisch, aber ich habe aus anderen Gründen im Monat August das Fitnessstudio nicht nutzen können und habe daher erst im September, mit Vertragsbeginn mit dem Training begonnen.

Im November meinte ein Mitarbeiter zu mir, dass ich den Beitrag für August nicht bezahlt hätte. Ich meinte, dass ich im August ja gar nicht trainiert hätte und dachte, dass ich deshalb auch nicht zahlen brauche, er argumetierte aber, dass mein Vertrag schon im August laufen würde und ich deshab zahlen müsse, auch wenn ich es nicht genutzt hätte. Da ich ihm glaubte, dass mein Vertrag schon im August begonnen hätte und ich der Meinung bin, dass ein Vertrag verpflichtet, habe ich den Beitrag bezahlt. (Abbuchen lassen)

Glücklicher Weise habe ich ziemlich schnell eine Arbeit gefunden, die ich zum 1.12.2011 dann angetreten bin. Ich habe meinen Fitnesstudiovertrag wie verabredet fristlos zum Monatsende November gekündigt, auf meine Absprache verwiesen und meine Ummeldebescheinigung beigelegt.

Jetzt kam das böse erwachen, statt der vereinbarten mündlichen fristlosen Kündigung waren es auf einmal 2 Monate Sonderkündigungsrecht. Also ich meine Unterlagen zusammensuchte, um mich auf ein Gespräch vorzubereiten, fiel mir zudem mein Vertrag in die Hände, auf dem Stand, dass der Vertrag ja erst zum 01.09.2011 begonnen hat und nicht, wie mir der Mitarbeiter weiß machen wollte, im August.

Ich bin also zu einem Gespräch mit der Filialleiterin gegangen und habe mal nachgefragt, warum jetzt meine Vereinbarung auf einmal nicht mehr gültig ist. Bezüglich der Kündigungsfristen hat sie alles vom Tisch gefegt, was ich sagte. Ich muss noch erwähnen, dass in dem Vertrags- AGBs die mir ausgehändigt wurden überhaupt keine Kündigungsfristen erwähnt sind (im Internet auf der Homepage habe ich etwas von 3 Monaten gefunden, aber auf meinem Vertrag NICHT!).

Sie meinte im Gespräch wortwörtlich zu mir:" Wenn du noch weiter rumzuckst, dann setze ich dir die Sonderkündigungsfrist einfach um 1 oder 2 Monaten hoch." Bezüglich der, meiner Meinung nach zu unrecht erhobenen Monatgebühr für August, meinte sie nu.a. "das ist so armselig, wie du dich hier um die 20 Euro streitest..."

Im Endeffekt geht es ja nicht nur um 20 Euro, sondern um 80. Das ist sicher kein enormer Betrag, dass weiß ich, aber ihn für eine Leistung zu vergeuden, die ich nicht nutzen kann (ich wohne durch die neue Arbeit 300 km weiter weg), möchte ich auch nicht.

Das Gespräch mit der Filialeiterin endete also nicht im Guten, es gab keine Einigung und auch kein Endgegenkommen (ich wäre ja auch mit einer Teillösung zufrieden gewesen).

Jetzt weiß ich nicht genau, was ich weiter machen soll. Ich dachte, ich widerspreche erstmal erneut schriftlich ihrer ausgedachten Kündigungsfrist und entziehe ihr die Einzugsermächtigung für mein Konto. Und dann? Sollte ich sie anzeigen, vielleicht auch wegen Beleidigung? Aber was würde es mir bringen, ich will eigentlich nicht sinnlos rumstreiten und ich vermute auch, dass es sich nicht lohnen würde, einen Anwalt einzuschalten, da ist der Streitbetrag ja echt albern... Aber eas sonst? Sollte ich meine Geld als Lehrgeld verloren melden oder habe ich noch Möglichkeiten? bin ich mit meiner rechtsvorstellung über haupt im Rahmen der Gesetze, ich habe da nämlich überhaupt keine Ahnung.

So, dass war ein ganz schön langer Text, ich hoffe der ein oder andere hat es gelesen und kann mir vielleicht keinen guten Tipp oder Gedankenanstoß geben.

Wünsche euch allen einen guten Rutsch und einen schönen Abend!
22-44

Labels:  Fitnesstudio Kündigung 

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