Hallo allerseits,
wie mach einer von Euch weiß, bin ich ja seit über 10 jahren fernseherlos. Und vermisse ihn auch kaum.
Trotzdem bin ich ziemlich musikverrückt und nachdem ich durch die Abstinenz sämtliche Castingformate musischer Art boykottiert habe (besonders die von Bohlen), hat mich nun ein guter Freund auf dieses vermeidliche neue Konzept von "Voice of Germany"
neugierig gemacht. Zwei Ausgaben davon habe ich mir nun angesehen. Und ich muss sagen, ich bin jetzt nachträglich etwas enttäuscht. Zunächst, in der Vorrunde wurde ja wirklich nur das Augenmerk auf die Stimme gelegt; die Jury konnte die Sänger (angeblich) nicht sehen. So weit, so gut.
Doch dann ging es wie in einem Boxkampf zu. Die Bühne wurde sogar zu einem Boxring angedeutet. Zwei oder Drei gegeneinander. Offen. Hier geht es um Ausstrahlung, Optik, Performance und ... Stimme.Und das Publikum... feiert, weint, ist ergriffen. Obwohl nicht wirklich jeder Ton unbedingt sitzt.
Die Promis halten jeden für DEN Spitzenstar schlechthin.
Doch was ist da echt und was nur gespielt? Was für einen Einfluss hat die Gruppendynamik im Vorfeld, währenddessen?
Richtig ist: hier wird wertschätzend mit den Sängern umgegangen. Niemand wird beleidigt, bloss gestellt.
Doch... was ist nach dem großen Finale?
Kann eine Casting-Show und ein Ja eines Promis das bewirken, was beispielsweise die Beatles oder andere berümte Sänger, Bands ganz alleine geschafft haben?
Oder sehe ich das alles zu analytisch?
Würde da gerne mit Euch ins Gespräch drüber kommen.

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