Schon seit 2 Jahrhunderten ist die Bibelkritik dabei den evangelischen Glauben Augsburger Konfession (vulgo: evangelisch-lutherischen) Glauben zu verwässern oder zu verdrehen, doch seit den letzten Jahrzehnten hat dies drastische Ausmaße erreicht, dass man als orthodoxer Lutheraner schwerlich in den sich lutherisch nennenden Landeskirchen bleiben kann (in den reformierten und unierten Landeskirchen noch weniger)....
.doch viele sich "bibeltreu" nennende Christen ziehen die falschen Schlüsse und konvertieren zu evangelikal-charismatischen Schwärmern (oberflächliches Wohlfühl-und Wohlstandsevangelium inklusive) oder Radikalpietisten anstatt in der lutherischen Kirche unter Gottes Wort und Sakrament zu bleiben und sich mit anderen Gleichgesinnten kurzuschließen oder selbständige lutherische Gemeinden zu gründen. Aber auch in Freikirchen Augsburgischen Bekenntnisses wie der SELK sollen meines Wissens nach liberale Tendenzen immer stärker werden, und außerdem nehmen sie zahlenmäßig immer mehr ab....
einige wenige wechseln zum Reformiertentum oder gründen sich "reformatorisch" nennende Gemeinden (die im Grundegenommen doch irgendwie evangelikal sind)...aber auch dies ist für einen orthodoxen Evangelischen A.B. nicht möglich...
ich habe die Befürchtung, dass der traditionelle evangelisch-lutherische Glaube im Land der Reformaton aussterben könnte...
Das es auch anders gehen kann, sieht man in Finnland: Hier hat die finnische Luther-Stiftung innerhalb von 10 jahren 17 gemeinden gegründet... !!!
http://www.luthersaatio.fi/paasivut/finnische-luther-stiftung.html
Warum ist das bei uns nicht möglich? Was haben die Leute gegen den traditionellen evangelisch-lutherischen Glauben ?
ich will nicht anklagen, ich will versuchen zu verstehen.... ich gehe ja selbst zur Zeit nicht in eine lutherische Gemeinde....
hat der lutherische Glaube in Deutschland noch eine Zukunft oder nicht?

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