Vor Weihnachten kam ein Nachbarjunge zu mir und wollte sich einen Filmscanner kaufen.
Ich sagte ihm, dass ich kaum Ahnung davon hätte, ich aber mit beim Kauf mitgehen wolle.
Wir gingen in die Stadt und ließen uns beraten. Nach Weihnachten kaufte er sich einen Scanner. Weil er ihn nicht auf seinen Rechner installiert bekam, hat er ihn zu mir gebracht und ich habe ihn provisorisch auf meinem Rechner installiert.
Zunächst versuchte ich es mit seinen Negativen. Da die Bilder eh nicht von besonderer Qualität waren, wunderte mich auch nicht das schlechte Ergebnis. Also nahm ich ein paar alte Dias von mir.
Das Ergebnis war auch nicht besser. Obwohl ich im höchsten JPG-Format abgespeichert habe, waren die eingescannten Bilder vom Gesamteindruck her durchweg flach. Auch was die Verläufe betrifft, haben die Bilder Abrisse. Hässliche Schattenabrisse kann man z.B. zwar mit einem Bearbeitungsprogramm mit einem ausgewogenen Verlauf übermalen, aber das ist ja nicht der Sinn, wenn man sich Bilder einscannen möchte.
Ich selbst bin in dieser Frage noch ein Dinosaurier. Eines meiner hobbymäßigen Spielereien ist es alte Bilder so gut wie möglich zu restaurieren. Wobei die Originaldaten so weit wie möglich erhalten bleiben sollten. Hierfür verwende ich keinen Scanner, sondern eine Reproduktionstisch aus vergangenen Zeiten. Wenn ich keinen Fehler mache, dann haben die Bilder auch eine erstaunlich gute Qualität.
Was macht einen guten Filmscanner aus?
Auf welche Komponenten und Daten sollte man achten?
Welche Technik ist die bessere Scannertechnik?
Neben den Laborwerten interessiert mich insbesondere, welche Erfahrungen ihr gemacht habt.
Besonders dann, wenn ihr mit verschiedenen Filmscanner Erfahrung habt.

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