Hallo zusammen.
Ich bin ein MoF; ein Mensch ohne Freunde. Na ja, ein paar wenige, sehr enge habe ich, aber die sind leider nicht in meiner Nähe sondern durch Ausbildung o.ä. in verschiedenen Teilen Deutschlands. Allgemein stört mich das nicht. Aber jedes Jahr an Silvester heule ich wie ein Schlosshund, weil ich mich so schrecklich einsam fühle. Meine Freunde kann ich nicht besuchen und möchte mich auch anderen Leuten nicht aufdrängen. Und darunter leide ich an Silvester ganz besonders. Allgemein ist mir der Tag nicht wichtig und so "auferlegtes" Fröhlichsein finde ich abartig. Aber trotzdem würde ich den Tag bzw. Abend so gern mit Menschen verbringen, die ich mag und nicht allein da hocken, weil alle schon etwas vorhaben und ich mich nicht aufdrängen will.
Nun zur Frage: wie kann ich lernen extrovertierter zu werden, auf andre Menschen zu zu gehen und mich nicht so zu verschließen? Ich will niemanden missbrauchen um nicht einsam sein zu müssen, das liegt mir fern. Aber ich merke, dass es schon Menschen gibt, die auf mich zu gehen, aber ich blocke irgendwann, wenn auch unbewusst, ab. Und das stört mich ganz ungemein. Kann man das "Verlernen" oder Abtrainieren?
Vielen Dank.
MoF-ano

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