Hey :)
Ich habe so ein paar Fragen, die mich immer wieder zum 'Wackeln' bringen und die ich jetzt mal loswerden wollte.
Und zwar: Es ist ja leider so, dass man fast jeden Tag sündigt, nimmt man z. B. die Gebote tiefgehender als man vielleicht im ersten Moment annimmt (Habe keine anderen Götter neben mir: Nicht nur andere Religionsgötter und blabla, sondern auch Geld, Ruhm, Macht, ...oder sowas halt).
Ich habe angefangen mein Abendgebet aufzuschreiben um es nach der Ordnung des Vaterunsers zu machen (darauf geh ich jetzt nicht weiter ein; hatte 'Aufbruch zur Stille' gelesen und mir gefiel die Idee mit dem Aufschreiben). Auf jeden Fall: Ich sündige jeden Tag. Klar, ich versuche nach der Bibel zu leben und mein Leben Gott zu überreichen, aber es gibt immer Punkte, an denen man versagt. So ist es bei mir z. B. mit der Nächsenliebe. Ich finde, da sündige ich schon, wenn ich von jemandem genervt bin und ihm nicht all meine Liebe schenken kann oder wenn ich schon einen blöden Gedanken hab. Ich geh noch zur Schule, wohn bei meinen Eltern und bin eben jung und da gibt es öfters mal Reibungspunkte, aber das tut mir so Leid, dass ich meinen Nächsten (meine Eltern) nicht so lieben kann wie ich es gerne würde (in bestimmten Situationen). In der Öffentlichkeit: kein Problem. Aber daheim ... man ist nur so heilig wie man es daheim ist.
Und meine Frage ist eben: Kann Gott einem diese Sünden immer und immer wieder vergeben? Ich bemühe mich, daran (mit Gott) zu arbeiten, dass es besser wird, aber dadurch, dass ich Angst habe, dass Gott mir nicht vergeben könnte, baut sich eine Mauer auf und das macht mich noch unruhiger.
Was denkt ihr und wie meistert ihr das?
Eine zweite Frage ist: Es steht ja geschrieben, dass Gott die Menschen ausgewählt hat, die im Buch des Lebens stehen. Und ich stelle mir die Frage: Was, wenn Gott mich gar nicht auserwählt hat und ich einfach selber entschlossen habe, an ihn zu glauben und deswegen immer 'stolper'.
Ich freue mich auf Antworten 

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