Hallo an alle Bekannten und Freunde von J.de, die Robby kannten und/oder kennenlernen durften.
Robby lebt nicht mehr, er war zweifelsohne ein schwieriger Mensch ,schwierig in seiner Art und ausgesprochen unnahbar.
Er hatte viel Pech und viele Krisen in seinem Leben.
Ich selber tat mich des Öftern schwer mit ihm, seine Persönlichkeit reagierte oft ablehnend und unverständlich auf Dinge des alltäglichen Lebens, auch auf mich persönlich. Das ist aber vorbei. Wir haben uns längst versöhnt!
Meine gelegentlich ironische Art, zweischneidig zu schreiben, behagte ihm längere Zeit nicht, ich hatte damals keinen Zugang zu ihm, bis er mich näher kennenlernte,,und wir alle Konflikte gemeinsam ausräumten.
Aber Robby lebt nicht mehr! Er starb am 10.Januar an den Folgen eines längeren Klinikaufenthaltes, wohl auch wegen seines in früheren Zeiten wenig beständigen Lebenswandels.
Robby war früher Drogen-Junkie....seine Sucht gehörte aber soviel ich weiss der Vergangenheit an. Er schloss sich vor einigen jahren der baptistischen Gemiende München an.
Ich habe mich im letzten Oktober mit ihm versöhnt, und das für den Rest seines kurzen Lebens. Ich bin Gott dankbar dafür, er (Robby) hat mir damals die Hand gereicht, die ich angenommen hatte. Ich hab ihm ,so hoffe ich, alle erdenkliche Wertschätzung entgegengebracht.
Robby hatte eine Mutter, die erst vor kurzer Zeit starb. Seine Geschwister wollten nichts mit ihm zu tun haben. Auch in seiner Gemeinde galt er anscheindend als Sonderling.
Aber irgendwie gehörte er hier ,bei Jesus.de dazu. Er war regelmässig online, er war in letzter Zeit sogar eine Art guter Seele im Chat. Er wurde offener, freundlicher und weniger misstrauisch. Und seit einiger Zeit fehlte er. Waren wir wirklich seine einzigen "Freunde"? Oh mein Gott, es ist unendlich traurig....
Robby bezeichnete sich selbst als "Abschaum der Gesellschaft".
War nicht ausgerechnet Jesus immer ein Freund dieses "Abschaumes"?
War nicht Jesus derjenige, der immer auf Menschen zugegangen ist, die nicht zur Elite gehörten?
Ist nicht Jesus das Vorbild für unser Handeln, eben und vorallem bei solchen Leuten?
Zu seinen Freunden nett sein ,das kann jeder.
Den Kontakt zu schwierigen Persönlichkeiten suchen, das kann einen verzweifeln lassen. Aber als Christen haben wir diese Pflicht, es zumindest zu versuchen.
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"Sogleich nach der Drangsal dieser Tage wird die Sonne sich verfinstern, der mond seinen Schein nicht mehr geben,...die Kräfte des Himmels werden erschüttert, das Zeichen des Menschensohnes wird erscheinen, und wehklagen werden alle Stämme der Erde! (Jesus)..wird seine Engel aussenden mit Posaunenschall, und sie werden zusammenführen seine auserwählten...vom einen Ende des Himmels bis zum anderen!"
A M E N !!!
aus dem Matthäusevangelium..."Worte des lebendigen gottes"
"Evangelium unseres Herrn Jesus Christus, Lob sei dir Christus!"
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Robby war ein ausgestossener Mensch ,der keine Freunde hatte.
Möge Gott ihn bei sich aufnehmen, und ihm die Wertschätzung entgegenbringen ,die er in unserer realen,harten Welt mit ihrer Jagd nach immer schneller, besser und schöner unerreichbar blieb. Er ist auch ein Opfer unserer Gesellschaft.
Er hätte mehr Zuwendung und Liebe gebraucht, ich denke, jetzt darf er dies erfahren!
Die wünsch ich Dir, lieber Robby, durch Jesus Christus unseren Herrn,
AMEN!

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