Umfrage: Ältere glauben seltener an ein Leben nach dem Tod

 

Unter älteren Menschen gibt es mehr Gläubige als bei den jüngeren, heißt es. In der Gesamtbevölkerung nimmt jedoch der Glaube an ein wie auch immer geartetes Leben nach dem Tod mit zunehmendem Alter ab. Das hat eine aktuelle Emnid-Umfrage ergeben.

Wie aus der repräsentativen Umfrage für das evangelische Monatsmagazin "chrismon" (März-Ausgabe) hervorgeht, sind 49 Prozent der Menschen über 60 der Ansicht, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Von den Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren haben nur 33 Prozent diese Erwartung.

Unter den Jüngeren glauben hingegen 26 Prozent, dass sie im Jenseits ihre Lieben wiedertreffen, und 18 Prozent, dass ihre Seele als Teil von etwas Größerem weiterleben wird. Anders bei den Menschen im Alter von über 60: Nur zwölf Prozent erwarten ein Wiedersehen mit Freunden und Verwandten im Jenseits, 15 Prozent aber immerhin das Weiterleben der Seele.

(Quelle:epd)