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Chrischona: Gemeinschaftsverband trennt sich von Literatursparte

 

Der evangelische Gemeinschaftsverband Chrischona (CGW) trennt sich von seinen Literaturzweigen: Brunnen-Verlag Gießen, die ALPHA Buchhandlung GmbH sowie das Logistikunternehmen ChrisMedia sollen in Zukunft selbstständig arbeiten.

Die Literaturarbeit sei in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen, heißt es in einer Pressemitteilung des CGW. Wirtschaftsbetriebe dieser Größenordnung nach vorne zu führen binde erhebliche Ressourcen im Gemeinschaftswerk. Zukünftig wolle sich das Gemeinschaftswerk auf die Gemeindeentwicklung konzentrieren.

Die Buchhandelskette ALPHA verfügt zurzeit über 33 Filialen und Franchisenehmer. Seit 2014 sind die Francke-Buchhandlung in Marburg, der Kawohl Verlag in Wesel sowie der Brunnen Verlag in Gießen Mitgesellschafter. Mit ihnen habe es bereits Gespräche gegeben, um das Zukunftskonzept weiter zu entwickeln.

Beim Brunnen Verlag in Gießen arbeiten derzeit rund 150 Mitarbeiter. Dort werde überprüft, welche Umstrukturierungsmaßnahmen notwendig seien, um die bisher erfolgreiche Verlagsarbeit auch künftig fortsetzen zu können. Für ChrisMedia suchen die Verantwortlichen einen Weg zur Weiterführung und Sicherung der Dienstleistung mit Barsortiment, Verlagsauslieferung und dem Service für Direktkundengeschäfte.

Der Umstrukturierungsprozess der Chrischona Service-Gesellschaft, die als Finanz- und Versicherungsmakler überwiegend im konfessionellen Raum arbeitet, sei bereits abgeschlossen, heißt es in der Mitteilung. Die Gesellschaft wurde zum Jahreswechsel direkt an das Chrischona Gemeinschaftswerk angeschlossen.