Betende Hände auf einem Tisch
pamela_d_mcadams / iStockphoto / via Getty Images
Die ökumenische Gebets-Veranstaltung „Gemeinsam vor Pfingsten“ hat nach eigenen Angaben online über 150.000 Menschen erreicht.
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Ein breites Netzwerk von rund 300 Kirchen und Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat sich laut Veranstalter an der Gebetsaktion beteiligt. Es gab Schaltungen in 30 Übertragungsorte, darunter die Frauenkirche in Dresden mit dem sächsischen Landesbischof Tobias Bilz und dem katholischen Bischof von Dresden, Heinrich Timmerevers. Unter den Mitwirkenden war auch der württembergische Landesbischof Frank Ottfried July, die Regionalbischöfin von Bayreuth, Dorothea Greiner, Andreas Boppard (Campus für Christus), Hermann Glettler, der katholische Bischof von Innsbruck und Alexander Garth, Pfarrer der Stadtkirche zu Wittenberg.

„Wir sind äußerst dankbar, dass es uns wie auch schon bei ‚Deutschland betet gemeinsam‘ ein weiteres Mal gelungen ist, bei aller Verschiedenheit als christliche Einheit gemeinsam zu beten,“ sagte Johannes Hartl, Leiter des Gebetshauses in Augsburg und einer der Initiatoren der Veranstaltung. Gebetet wurde um „Gottes guten Geist, Mut statt Angst, Verständigung statt Verwirrung.“ Hartl moderierte die Gebetsaktion aus dem Kloster Heiligenkreuz gemeinsam mit Frauke Teichen (ICF München) und Pater Johannes Paul Chavanne (Stift Heiligenkreuz).

Einheit im Mittelpunkt

Vor allem die Einheit der Christen sei während der Veranstaltung immer wieder betont worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Gebetshauses Augsburg. Und die Lebendigkeit des Glaubens: „Der lebendige Gott schreibt mit uns Menschen Geschichte und die schreibt er heute weiter“, sagte eine der Beteiligten aus der Michaelskirche in Fulda. Musikalisch gab es während der Veranstaltung eine bunte Mischung verschiedener Musikstile: Worshipsongs aus dem Gebetshaus, ein Choral aus der Frauenkirche, Musik eines orthodoxen Chors, gregorianische Gesänge sowie die Hip-Hopper O’Bros.

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Die Gebetsaktion wurde per Livestream auf Youtube, auf den beteiligten Fernsehsendern Bibel TV und EWTN TV sowie auf den Radiosendern Horeb und Maria übertragen. Die Aufzeichnung des Livestreams kann hier abgerufen werden. (dw)

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