Die 175. Allianzgebetswoche im Januar soll trotz Corona stattfinden. Gestaltungs- und Hygienekonzepte hat die Evangelische Allianz jetzt zur Verfügung gestellt.

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Zwar sei noch nicht absehbar, wie sich die Corona-Situation im Januar darstelle, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Evangelischen Allianz, „aber wir haben nicht nur eine, sondern mehrere Alternativen zur klassischen Form der Gebetswoche erarbeitet“, schreibt Generalsekretär Reinhardt Schink. Das gemeinsame Beten sei für Christinnen und Christen  eine starke Ermutigung: „Der lebendige Gott begegnet uns. Im Hören auf sein Wort erhalten wir geistliche Impulse und neue Hoffnung. Die gemeinsame Erfahrung, dass ER mit uns redet und Gemeinschaft stiftet, macht das gemeinsame Gebet einzigartig. Es ist Ausdruck unseres geistlichen Lebens.“

In vielen teilnehmenden Städten gebe es bereits „großartige Umsetzungspläne“, wie die Gebetswoche trotz Corona sicher stattfinden könne. Da aber an manchen Orten noch Unsicherheit herrsche, habe man auf der Webseite drei verschiedene Szenarien für die Gebetswoche im Umgang mit Corona skizziert und außerdem ein Muster-Hygienekonzept erarbeitet, das zusammen mit den Arbeitsmaterialien heruntergeladen werden kann.

„Lebenselixier Bibel“

Die Gebetswoche steht 2021 unter dem Thema „Lebenselixier Bibel“. Gottes Wort sei „die Quelle des Lebens aus der wir schöpfen dürfen,“ heißt es auf der Webseite. Das Lesen und Studieren der Bibel sei „lebensentscheidend“. Der Geist Gottes wolle durch die Heilige Schrift wirken und Glauben wecken.

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Selbst im schlimmsten Fall, einem Lockdown (Szenario 3), wenn das Gebet nur zuhause im kleinen Kreis möglich wäre, gelte Gottes Segen. Denn: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt bin, da bin ich mitten unter ihnen“, heißt es in Matthäus 18,20. „Szenario 3 geht also immer“, betont Reinhardt Schink. Durch die Gebetswoche wolle man ein „Zeichen der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe“ setzen. (dw)

Die 175. Allianzgebetswoche soll vom 10. bis 17. Januar 2021 stattfinden. Die Weltweite Evangelische Allianz wurde 1846 in London als interkonfessionelle Einigungsbewegung gegründet. In Deutschland gib es nach Angaben des Dachverbands rund 1.000 örtliche Allianzen und ca. 350 mit ihr verbundene Werke und Organisationen.

Link: Allianz-Gebetswoche

Jesus.de unterstützt ausdrücklich die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Schützt euch und andere.

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Allianzgebetswoche ein Segen

    Bereits die „Allianz“ selbst, ein Netzwerk ganz unterschiedlicher Kirchen, Konfessionen und Gemeinschaften – sicherlich auch mit verschiedenen Frömmigkeitsstilen – ist ein Segen. Mir geht dabei das Bild nicht aus dem Sinn, Jesu Freundinnen und Freunde seien wie ein bunter Blumengarten. Wenn jetzt die Allianzgebetswoche, ebenso anpassungsfähig an mögliche Coronasituationen, im Januar 2021 stattfindet, dann ist das sehr erfreulich. Als die Töchter und Söhne eines allmächtigen Gottes purer Liebe ist es schön, wenn alle ihren Glauben gemeinsam leben in aller Unterschiedlichkeit und daß es eine unaufgeregte Bereitschaft gibt, aufeinander zu hören, gemeinsam die Heilige Schrift zu reflektieren und notfalls konstruktiv und friedlich zu streiten. Vielleicht ist da auch das gemeinsame Gebet noch mehr nötig, um gegen die Coronakatastrophe weltweit anzutreten. Es gibt keine größere Kraft im Universum als das Gebet.

  2. Die älteste und größte Gebetsinitiative wird 175, nötig wie eh und je. Freilich ist wichtig, dass die Evangelische Allianz nicht nur eine Gebetswochenveranstaltungsorganisation war und ist, sondern dem betenden Jahresbeginn soll das Jahr über eine Gebetsbewegung folgen – von der Woche zur Bewegung: Tägliche Gebetsanliegen, auch jeweils ein Anliegen im Blick auf Verfolgte Christen bzw. Religionsfreiheit, Monatliche Gebetsthemen, 30 Tage Gebet für die islamische Welt, 15 Tage Gebet für die hinduistische Welt, Gebetstag für verfolgte Christen https://gebet.ead.de/.

    • Älteste und großte Gebetsinitiative

      Lieber Hartmut Steeb,
      das ist eine gute Idee. Wenn es diesbezüglich so etwas wie ein Gebetsnetzwerk hier im Netz gibt, müssten wir das wissen. Individuell für Menschen zu beten, die man nicht kennt (ist zwar richtig und gut), aber noch besser wären möglichst vorgeschlagene konkrete Gebetsthemen. Ich ärgere mich derzeit grün und blau über lieblose und unchristliche Auffassungen gegenüber dem Leid der Flüchtlinge. Denken und Fühlen sind auch Wirklichkeiten, insbesondere in kalten Herzen und mitleidlosen Überzeugungen. Mit manchen politischen Überzeugungen schlagen wir Christus (gedanklich) erneut ans Kreuz.

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