Vertreter christlicher Organisationen aus 34 Ländern haben das Jahr 2020 zum „Globalen Jahr der Bibel“ erklärt. Die Initiative der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) startete am Montag (16. September) im Bibelmuseum in Washington und ist in ihrer Größenordnung bislang einmalig, berichtet die Christian Post (englisch).

Die Bewegung will den Wert der Bibel in der Welt neu bekannt machen und fordert ein Ende der „Bibel-Armut“. In über 1.600 Sprachen fehle eine Übersetzung des Alten und des Neuen Testaments. Gleichzeitig „wüchsen in traditionell christlich-westlichen Kulturen immer mehr Kinder auf, ohne mit dem Evangelium oder der biblischen Weltanschauung konfrontiert zu werden.“ sagte Bishop Efraim Tendero, Generalsekretär der WEA.

Insgesamt sind über 500 Organisationen an der Aktion beteiligt, darunter die Missionsgesellschaft Wycliffe, der weltweite CVJM, die Amerikanische Bibelgesellschaft und die Missionsbewegung „Call2All“. Es seien mehrere Großveranstaltungen geplant, bei denen tausende Teilnehmer erwartet werden, heißt es zum Start der Initiative. Die Organisationen haben sich sechs konkrete Ziele gesetzt: beten, übersetzen, veröffentlichen, verbreiten, unterrichten und Menschen motivieren, sich mit der Bibel auseinandersetzen.

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