300 Organisationen fordern andere Flüchtlingspolitik

2

300 zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. Sie fordern Deutschland auf, bei der Flüchtlingspolitik umzudenken. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Diakonie, Caritas, Brot für die Welt, der FC St. Pauli und diverse Evangelische Kirchengemeinden.

„Wir sind erschüttert angesichts der gegenwärtigen europäischen Politik, die immer stärker auf Abschottung und Abschreckung setzt – und dabei tausendfaches Sterben billigend im Kauf nimmt“, heißt es im Brief, der Jesus.de vorliegt. Drei Forderungen werden darin formuliert: Europa soll die Flüchtlinge nach einem festen Schlüssel verteilen. Kommunen sollen freiwillig zusätzliche Schutzsuchenden aufnehmen können. Und es darf nach Ansicht der Unterzeichner keine Rückführungen mehr nach Libyen geben.

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Alle Flüchtlinge aufzunehmen, die zu uns wollen, ist doch keine Lösung. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Menschen in ihrem Heimatland bleiben wollen und können. Ansonsten wird Deutschland ein islamisches Land.

  2. Die so etwas einfordern, erkennen nicht die gesamten Hintergründe. Es gilt auch heute noch, die Ursachen zu bekämpfen/verändern und nicht die Auswirkungen. Hier gilt das biblische Prinzip der Saat und Ernte.

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein