356 Schulen bieten gemeinsamen Religionsunterricht an

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Ein Junge faltet seine Hände zum Klatschen oder zum Gebet.
Immer mehr Schulen in NRW setzen auf einen gemeinsamen Religionsunterricht. Symbolfoto: Getty Images / davidf

Fast doppelt so viele Schulen wie im vergangenen Jahr wollen im neuen Schuljahr in Nordrhein-Westfalen einen konfessionsübergreifenden Religionsunterricht für evangelische und katholische Schüler anbieten. Im Schuljahr 2018/2019 hatten 184 Schulen einen gemeinsamen Religionsunterricht im Lehrplan, in diesem Schuljahr werden es 356 sein. Das gibt das Landesministerium für Schule und Bildung bekannt.

Den Ursprung hat der sogenannte konfessionell-kooperative Unterricht in einer Vereinbarung zwischen der evangelischen Kirche von Westfalen und im Rheinland, der Lippischen Landeskirche, den Bistümern Aachen, Münster und Essen sowie dem Erzbistum Paderborn. Im vergangenen Jahr gab es erstmalig einen gemeinsamen Unterricht. Im Mittelpunkt stehe die Betonung gemeinsamer christlicher Glaubensüberzeugungen bei gleichzeitiger Vermittlung der jeweiligen konfessionellen Sichtweisen, heißt es in der Pressemitteilung.

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