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Die Beraterinnen und Berater des kirchlichen Seelsorgedienstes „Seelsorge.net“ in der Schweiz haben im ersten Halbjahr mehr als 3.500 E-Mails an Menschen in Not geschrieben. Das seien 42 Prozent mehr also noch im Vorjahr, schreibt ref.ch und beruft sich dabei auf eine Mitteilung der Organisation. Selten soll jedoch der Coronavirus der alleinige Auslöser für die Kontaktaufnahme gewesen sein. Vielmehr habe die Pandemie bereits bestehende Probleme wie schwierige Beziehungen oder familiäre Konflikte zusätzlich verstärkt, heißt es.

Seelsorge.net hat sein Team wegen der gestiegenen Anfragen mittlerweile von 21 auf 30 Seelsorgerinnen und Seelsorger aufgestockt. Die Beratungen sind kostenlos, anonym und richten sich an alle Bevölkerungsgruppen der Schweiz. Träger sind die Reformierte Kirche Kanton Zürich, die Reformierte Kirche Aargau, der katholische Stadtverband Zürich sowie die Katholische Kirche im Kanton Zürich. (nate)

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