Krisen befördern Kreativität und ein “Um-die-Ecke-Denken”, findet Pastor David Brunner. Corona habe viel Leid verursacht, aber auch Gutes hevorgebracht. Jetzt zeige sich, was Menschen brauchen – und was nicht. Brunner hofft, dass fünf Dinge das (kirchliche) Leben auch nach der Krise prägen werden.

Weiterlesen im Blog von David Brunner.

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3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Sich wieder daran zu erinnern, dass es bei Kirche darum geht Menschen zu Jüngern Jesu zu machen, heiß es in diesem Artikel.
    Jesus sagte dazu „…indem ihr sie lehrt an seinen Worten fest zu halten…“
    Aber darf man denn heute noch die Wahrheit sagen und vom Zorn Gottes reden, wie Paulus das noch tat?
    „Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, bitten wir an Christi tat, lässt euch mit Gott versöhnen!“
    Denn über den Zorn Gottes muss zuvor geredet werden, wenn man Menschen bittet, sich mit Gott versöhnen zu lassen und seine Jünger zu werden.

    • Gott ist nie zornig

      Gott ist im alten und auch im neuen Bund immer der Gleiche, also der barmherzige Schöpfer aller Menschen. Jesus hat uns den liebenden Gott durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung vor Augen gestellt und damit unseren Blick in die richtige Perspektive. So wie der Bund mit Israel ewig ist, so ist der Bund mit allen Menschen mE auch dadurch entstanden, daß wir mit unserem christlichen Glauben ein reformiertes Judentum vertreten. Jesus hat vorallem verdeutlicht, daß das Gesetz und die Propheten imgrunde mit der Liebe zu Gott, dem Nächsten und sich selbst zusammengefasst wird. Die bildlich zu verstehenden Prophetien der Endzeit beschreiben, wie der Gott Israels der Gott aller Menschen ist, der alle Völker in Jerusalem versammelt und sie so lehrt, daß sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen. Für mich bedeutet dies, daß Gott einen Neuen Himmel und eine Neue Erde erschaffen wird – also alles auf Anfang stellt. Der Kreuz und die Auferstehung Jesu von den Toten bedeutet, daß Jesus Christus für alle Menschen dieser Welt (nicht nur für die Christen) und das ganze Universum die Erlösung bewerkstelligt. Liest man die Texte des Neuen Testamentes in ihrem Sinnzusammenhang, und vergisst auch nicht die Bergpredigt, dann muss sich unser Bild von Gott, wie von ihm gewollt, grundsätzlich verändern. Es ist ein Bild von einer unendlichen Macht, die uns alle ins Leben rief und liebt. Es bleibt dabei nichts von einem zornigen Gott. Wer jedoch einzelne Verse der Bibel verabsolutiert, hat den Sinn unserer Heiligen Schrift nicht verstanden. Sie ist einerseits eine Bibliothek unterschiedlichster Schriften (auch Lieder, wie den Psalmen) und auch zu einem großen Teile die Glaubenserfahrung vieler Menschen, des Volkes Israel und auch der Urgemeinde und ist wie eine geschriebene Predigt. Das Wort Gottes ist immer das Wort Gottes durch Menschenwort. Außerdem ist nicht die Bibel heilig, sie ist auch nicht wortwörtlich vom Himmel gefallen, sondern Gott ist heilig und Jesus Christus als der Erstling der Auferstandenen. Ich glaube, daß nur in Gott alle Wahrheit liegt, nicht in unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen, in unserer Philosophie und auch nicht in der Theologie. Jedoch sind die allermeisten Fachleute in Sachen des Glaubens – und auch die große Mehrheit der Christen – der Überzeugung, daß die Bibel in ihrem Gesamtzusammenhang wahr ist. Das nennt man Sachinspiration. Bekennt man sich zur Verbalinspiration, muss man zwangsläufig jedes Wort der Bibel für Wahrheit halten, also daß die Welt in 6 Tagen erschaffen wurde, Adam und Eva historische Personen und die ersten Menschen sind, nachher aber andere Menschen antrafen. Dabei wird übersehen, daß die Schöpfungsgeschichte kein naturwissenschaftlicher Bericht ist, sondern eher ein Glaubensbekenntnis ist. Die Bibel muss ausgelegt werden und zwar vom Neuen Testament her. Ich hoffe, man empfindet das nicht als Belehrung. Auch nicht, daß ich glaube, daß Gott uns keine Plagen, Krankheiten, den Klimawandel oder die gegenwärtige Pandemie schickt. Allerdings verhindert er dieses auch nicht. Warum: Wir sind erlösungsbedürftig und sind noch jenseits von Eden. Ausserdem tragen wir für die Schöpfung Mitverantwortung. Die meisten Probleme entstehen durch uns. Gott ist nicht zornig, denn dann hätte er nicht Jesus geschickt und die Sanftmnütigen selig gepriesen.

  2. Sorry, wenn ich das jetzt schreibe, aber es werden sicherlich noch mehrere Plagen folgen, und offen und ehrlich gesagt habe ich keine Probleme damit. Ich hoffe das Jesus bald wiederkommt.

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