Die Hilfsorganisation Brot für die Welt wird 60 Jahre alt. 1959 hatte die Initiative zum ersten Mal um Spenden für eine Hungersnot in Indien gebeten. Es kamen 19 Millionen Deutsche Mark zusammen. Heute hat das Werk rund 580 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fördert mehr als 2.000 Projekte in 97 Ländern. Die Arbeit wird neben Spenden und Kollekten auch durch die Kirchensteuer finanziert.

Auch nach 60 Jahren sei der Hunger nicht gestillt, schreibt „Brot für die Welt“ in einer Pressemitteilung. Dieser habe oft Flucht und Menschenrechtsverletzungen zur Folge. „Ein selbstbestimmtes Leben in Würde und Freiheit für jeden Menschen – dieses Ziel von Brot für die Welt erfährt aktuell neue, dramatische Zuspitzungen, denn der Klimawandel ist längst mitverantwortlich dafür, dass Menschen hungern müssen und deshalb aus ihrer Heimat fliehen“, sagt Annette Kurschus, die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie wird auf der Festveranstaltung am Freitag (29. November) über die Ungerechtigkeit und die ungleiche Verteilung von Gütern in der Welt sprechen.

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