Die weltweit größte Versammlung von Religionsgemeinschaften „Religions for Peace“ findet diese Woche zum zehnten Mal statt. Erstmals wählten die Veranstalter mit Lindau eine deutsche Stadt für das Treffen aus. Rund 900 Religionsvertreter aus über 100 Ländern kommen zusammen, um sich mit den gegenwärtigen Herausforderungen der globalen Friedensbildung auseinanderzusetzen.

Die Themen der Konferenz sind unter anderen die Konflikte in Uganda und Myanmar. Nach den Anschlägen auf Kirchen in Sri Lanka und dem Massaker in einer Moschee im neuseeländischen Christchurch wollen sich die Spitzenvertreter der Religionsgemeinschaften außerdem für mehr Schutz religiöser Stätten einsetzen. Das teilte der Generalsekretär der Organisation William Vendley bereits im Juni mit.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnete den Gipfel heute (20. August) mit der Aufforderung, kein Krieg dürfe mehr geführt werden im Namen der Religion: „Das muss die gemeinsame Botschaft von Lindau sein.“ Die Religionen sollten „Werkzeuge des Friedens“ sein. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Heinrich Bedford-Strohm schrieb in seinem Grußwort zum Auftakt der Veranstaltung: „Diese Versammlung ist ein Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt.“ Religion solle die Menschen vor dem Hintergrund verbinden, dass Gott sie alle mit dem gleichen Wert versehen habe.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Wird es auch einen deutlichen Hinweis auf die weltweite Verfolgung von Christen geben? Ja, dass durch Islamisten im Irak und anderen islamischen Ländern im Nahen Osten versucht wird, dem Christentum eine Ende zu bereiten?

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