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In Ägypten wollen sich Vertreter verschiedener Konfessionen in einem nationalen Rat christlicher Kirchen zusammenschließen. Er soll gemeinsames Agieren der orthodoxen Kopten, Katholiken, Griechisch-Orthodoxen und Protestanten im sozialen und politischen Bereich erleichtern.

 In den vergangenen Monaten hätten schon mehrere Treffen von Vertretern der christlichen Konfessionen zur Bewertung des „Arabischen Frühlings“ stattgefunden, berichtet Kath.net. Momentan würden die Statuten für den Kirchenrat erarbeitet.

 Wesentlich dazu beigetragen hätte die ökumenische Offenheit des neuen koptisch-orthodoxen Papstes Tawadros II. Seit seinem Amtsantritt im November habe sich der Dialog zwischen den christlichen Kirchen des Landes deutlich verbessert, sagte der katholische Weihbischof Boutros Fahim Awad Hanna aus Alexandria gegenüber dem päpstlichen Nachrichtendienst „fides“.