Ekkehart Vetter predigt im Eröffnungsgottesdienst der Allianzkonferenz 2017 (Foto: Deutsche Evangelische Allianz)
Bei der 122. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg geht es um die Frage, wie gelebtes Christsein praktisch aussehen kann. Religiöse Regeln einzuhalten, ein besonders frommer Lebensstil oder viel theologisches Wissen seien letztlich nicht entscheidend für ein christliches Leben, betonte zum Auftakt Ekkehart Vetter, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz.
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Es komme darauf an, sich den Mitmenschen in Liebe zuzuwenden. „Menschen, die ohne frommes Wissen, oft vom Leben gezeichnet, mit uns, unseren Kirchen und Gemeinden in Berührung kommen, brauchen vor allem Liebe und Annahme.“ Die Einladung, zu Christus zu gehören, gelte für jeden, der an ihn glaubt. Religiöser Eifer hingegen könne Menschen abschrecken. Der Apostel Paulus habe seinen Lesern gute Nachrichten gebracht: „Durch den Glauben an Jesus Christus, der selbst sündlos gelebt hat, wird euch die Gerechtigkeit vor Gott geschenkt, die ihr selbst durch euer Tun nie erreichen könntet.“

Das „Eintauchen in Gottes Wort“ sei das Markenzeichen der Allianzkonferenz, so Vetter. Als „Bibel-Konferenz“ sei sie eine „geistliche Impulsgeberin“. In diesem wie auch schon im vergangenen Jahr stehen Texte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom im Mittelpunkt.

Auch eine echte Nachfahrin Martin Luthers ist bei der Konferenz dabei: Pfarrerin Astrid Eichler wird am Donnerstag in der Stadtkirche Bad Blankenburg unter dem Stichwort „Mein lieber Urahn“ aus Briefen an den Reformator lesen. Neben Bibelarbeiten, Seminaren und kulturellen Angeboten stellen während der Konferenz zudem zahlreiche 55 christliche Organisationen ihre Arbeit in einer Messeausstellung in der Stadthalle vor.

Eröffnungsgottesdienst der Allianzkonferenz 2017 (Foto: Deutsche Evangelische Allianz)

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Niemand wird widersprechen darin, dass man lieben soll. Das ist nichts spezifisch Christliches. Das Problem ist doch, dass es mit Appellen, die es schon immer gab, nicht getan ist. Unserer Liebe sind nämlich oft sehr enge Grenzen gesetzt weil wir oft mehr Furcht als Liebe haben (vgl. 1. Jo 4,18). Der christliche Weg ist seinem Wesen nach der Weg zur Befreiung von aller Furcht, zur völligen Herrschaft der Liebe.
    Enges Denken ist nicht in der Liebe. Wenn man sich aber unter uns Christen umsieht, dann ist es sehr weit verbreitet. Mit Bibelversen spricht einer dem anderen das Christsein ab. Hier kann nur helfen, dass man die hinter dem Wort stehende Wahrheit erkennt. Erkennen ist ein Akt, der von jedem persönlich ausgeführt werden muss. Das ist nur möglich, wenn man Liebe zur WAHRHEIT hat. Deshalb sagt Jesus, dass uns „nur“ die Erkenntnis der Wahrheit freimachen (Jo 8,32) und so zu größerer Liebe befähigen wird.

  2. Zu Artikel Jesus starb nicht am kreuz ist so was von antichristlich und falsch es gibt und gab nie wieder ein Mensch der dieses wunder vollbracht wie Jesus der verfasste hat noch nie die Bibel gelesen die Wahrheit ist die Bibel Jesus starb für uns das uns vergeben wird Jesus kommnt am tag des jüngsten Gerichts wieder und dann Gnade Die die ihn verleugnen Jesus spricht ich bin der weg und die Wahrheit niemand kommt zum Vater den durch mich amen

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