Einen massiven Einflussverlust der Kirchen beobachtet der frühere EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider. „Wir verlieren im Turbo-Modus”, erklärte er gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger. Der Missbrauchsskandal habe dazu geführt, dass die Menschen nicht mehr interessiere, was die Kirche zu gesellschaftlichen Fragen zu sagen hätten. Dies sei „nachvollziehbar“, so der Altpräses der Rheinischen Landeskirche.

Link: Ex-EKD-Ratsvorsitzender: Einflussverlust der Kirchen

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Und gerade die evangelischen Landeskirchen haben mit ihrer Taktik den Mund zu halten, weiterhin alle Fälle zu vertuschen und so tun als wäre es nur ein katholisches Problem dazu beigetragen das man den Kirchen nun wirklich nicht glauben kann.
    Tatsache ist das Missbrauch gerade in der Evangelischen Kirche ein großes Problem ist. Gerold Becker, ein evangelischer Theologe und Pädagoge und bekannt als einer der schlimmsten Täter der Odenwaldschule um mal ein prominentes Beispiel zu nennen.
    Die Katholiken tun wenigstens etwas und geben den Opfern eine Stimme. Was tun die evangelischen Landeskirchen außer vertuschen?

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