Andi Weiss (Hrsg.): „Ich weiß, es kommen wieder gute Tage“

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Hoffnung, Mut, Zuversicht – wer braucht sie nicht für sein Leben. Manchmal ist ein Anstoß von außen nötig, um sie (wieder) zu finden. Zum Beispiel durch die Lebensgeschichte eines anderen Menschen. Der Musiker, Autor, Diakon und Logotherapeut Andi Weiss hat in „Ich weiß, es kommen wieder gute Tage“ über 40 Stück davon zusammengestellt. Es sind kurze Texte, in einem leicht lesbaren Stil geschrieben.

Die Berichte handeln u.a. von komplizierten Schwangerschaften, Krankheit, Tod und Trauer. Es sind, wie man so schön sagt, Geschichten, die das Leben schreibt. Aber wie geht man mit diesen „Geschichten“ um? Wie verliert man dabei nicht den Mut zum Leben? Die einzelnen Autoren erzählen, wie sie es geschafft haben. Und das kann auch dem Leser dieses Buches Mut machen, sich auf die Suche nach einer guten Lösung seiner eigenen Probleme zu machen.

Der Klappentext verspricht Glaubenszeugnisse, die eindrücklich zeigen, wie Menschen Gottes Nähe erlebt haben. Das ist leider etwas übertrieben. In einigen Berichten spielt der Glaube an Gott gar keine Rolle und in anderen nur am Rande. Ich empfehle, dieses Buch gut dosiert zu leisen. Sonst kann es passieren, dass man sich von den vielen Schicksalen überrollt fühlt.

Von Christiane Zeigermann

Leseprobe (PDF)

Verlag: Gerth Medien
ISBN: 978-3-9573423-6-2
Seitenzahl: 192
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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