André Bégert: „Glaube & Schönheit“

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André Bègert schreibt ein Buch zu Glaube und Schönheit. Er liegt mit seiner Ausdrucksweise und den alltäglichen Beispielen im Mainstream unserer Zeit. In achtzehn Kapiteln versucht er, dem geneigten Leser darzulegen, dass die Schönheit das einzig Wahre, Gute und Interessante in unserem Leben ist. Wir sollen sie erkennen – in der Natur, im Alltäglichen, in der Sprache, in der Theologie, im Banalen und Interessanten.

Dabei benutzt Bégert allerlei neudeutsche Begriffe in kurzen und prägnanten Sätzen (manchmal für „ältere Leser“ wie mich nicht gleich verständlich). Er möchte uns wachrütteln, in der Realität zu leben. Endlich unterscheiden zu können zwischen Realität und Fiktion, innerer und äußerer Schönheit, Glaube und Wirklichkeit, Gerechtigkeit und Nächstenliebe, Erleuchtung und Entscheidung, Transaktion und Transformation, ….

Die einzelnen Kapitel haben eine thematische Überschrift und einen vorangestellten Leitvers aus der Theologie, Philosophie, Literatur, Pädagogik und Alltäglichkeit. Der Autor entwickelt aus seinem Alltag und den Leitversen einen Aspekt der Schönheit in unserem Leben. Es sind kleine Anleitungen, unser Leben schöner, bewusster und reflektierter zu machen. Er gibt keine endgültigen Lösungen, aber Hinweise z. B. wo Zugänge zu Gott sind, beispielsweise in Gerechtigkeit, Gnade, Vergebung, Liebe, Schönheit und Barmherzigkeit. Seine Sprache ist leicht verständlich und schnell lesbar. Sie ist auch einfühlsam, expressiv, klar, anschaulich beschreibend, phantasievoll, unterfüttert mit Bibelauszügen. Kurzum: Es macht Spaß, seine Gedanken lesend zu verfolgen, mit zu denken und zu leben.

Von Philipp Jonas

Leseprobe (PDF)

Verlag: fontis - Brunnen Basel
ISBN: 978-3-03848-157-7
Seitenzahl: 160
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Mich hat das Buch sehr enttäuscht. Hinter dem Thema steckt weit mehr als der Autor in seinen sprunghaften Gedanken aufschreibt. Es fehlt Gründlichkeit und vor allem Stringenz.
    Sehr schwach ist die Sprache, und daa, nachdem er anfangs ankündigt, dasd er sich schon in sehr jungen Jahren von den ganz Großen der Weltliteratur hat inspirieren lassen.
    Vielleicht regt es den einen oder die andere Leserin an, nun auch mel selbst ein Buch darüber zu schreiben, was sie so denken…
    Mich hatte Titel und Cover gelockt- aber Vorsicht: lohnt sich nicht!

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