Andreas Schröter: „Im Windschatten von Jesus“

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Dies ist die Geschichte des Andreas‘ Schröter, der mit seiner Familie auszog, um den Missionsbefehl bei den Indianern in die Tat umzusetzen. Ein Mann der alles aufgab, ohne richtig zu wissen, ob ihn die Indianer akzeptieren, überhaupt zuhören oder sich tatsächlich zu Jesus führen lassen würden.

Er hat es geschafft. In 40 überschaubar kurz gehaltenen Kapiteln zeigt er Möglichkeiten auf, wie man auch ohne auszuwandern die Aufgabe Gottes Wort weiter zu geben im Alltag umsetzen kann. Dabei kommen an jedem Ende eines Kapitels zwei Fragen, die einem helfen können durch die Anregung ins Nachdenken zu kommen und sie schließlich für sich persönlich und ganz praktisch umzusetzen. Dabei ist es ihm sehr wichtig ganz nah an Jesus zu bleiben und immer wieder zu versuchen ein Leben wie er zu führen.

Man kann das Buch in einem durchlesen oder sich aber 40 Tage lang jeden Tag einen Happen davon gönnen. Damit hat man dann auch Zeit sich die einzelnen Fragen durch den Kopf gehen zu lassen und zu überlegen welche Aspekte man aus dem Buch in Tat umsetzen kann und möchte.

Ich halte das Buch für sehr inspirierend, da es darum geht kleine Dinge, die jeder schaffen kann, in den eigenen Alltag zu integrieren. Dabei muss es nicht um großartige missionarische Monologe gehen, die man anderen Menschen „aufdrängt“, um sie dann womöglich zu verscheuchen. Nein, es geht um Nächstenliebe, darum sich in andere Menschen hineinzuversetzen und zu erkennen, was diese Menschen am ehesten brauchen.

Durch ganz praktische Hilfe schafft man es dann, wenn alles gut geht, ins Herz des anderen aufgenommen zu werden und kann so Türen für tiefergehende Gespräche über den Glauben öffnen oder weckt alleine schon durch manche Tat das Interesse im Gegenüber zu überlegen, was einen motiviert so zu agieren.

Von Helga Zahn

Leseprobe (PDF)

Verlag: Grain Press
ISBN: 978-3-944794-90-7
Seitenzahl: 208
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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