Ann-Helena Schlüter: „Frei wie die Vögel“

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In dem Buch „Frei wie die Vögel“ von Ann-Helena Schlüter erzählt die Autorin von vier Geistlichen, die im Jahre 1943 von Nationalsozialisten hingerichtet werden. Sie skizziert spannend und lebendig, wie die vier Märtyrer vorher gelebt haben und was sie alles getan haben. Schlüter versetzt sich in die Personen hinein, sodass der Leser einen genauen Einblick in deren Leben erhält.

Ich persönlich habe mich immer wieder gefreut, wenn ich mal einen ruhigen Moment hatte, um in diesem Buch zu lesen. Denn obwohl Schlüter in ihrem Roman über sehr schwierige Themen schreibt, schafft sie es doch immer, diese einfach und eindrucksvoll darzustellen. Auch rückt die Autorin immer wieder Personen, die im Hintergrund stehen, in den Vordergrund. Dadurch wird schnell klar: Auch die Menschen, die nicht im Fokus stehen, leisten Großartiges!

Dieses Werk ist für jeden Christen geeignet, weil interessante Themen angesprochen werden und die Frage aufkommt, wie man sich wohl zu der Zeit des Nazi-Regimes verhalten hätte. Die Länge des Buchs ist eigentlich genau passend. Trotzdem war ich auf der letzten Seite traurig, dass der Roman schon zu Ende war, denn die Geschichte ist wirklich fesselnd.

Des Weiteren ist dies ein Buch, das an einem nicht spurlos vorbei geht. Denn obwohl die Taten der Nazis grausam sind und dies das dunkelste Kapitel Deutschlands ist, spüren die vier Geistlichen Hoffnung und stehen auf, um etwas für andere Leute zu tun. Denn sie vertrauen Gott und er gibt ihnen auch in scheinbar hoffnungslosen Momenten Kraft. Diese Hoffnungsmomente geben einem Mut und Kraft für den heutigen Alltag. Diese Biographie ist wirklich beeindruckend!

Von Fynn Peters

Leseprobe (PDF)

Verlag: SCM Hänssler
ISBN: 978-3-7751-5865-7
Seitenzahl: 288
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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