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Die bayerische Landeskirche will Menschen an ihren Lebensübergängen stärker begleiten. Mit insgesamt 3,25 Millionen Euro sollen Angebote rund um Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen gefördert werden, wie die Landessynode beschlossen hat. Mit 1,8 Millionen Euro sollen zwei Fachstellen für Lebensbegleitung eingerichtet werden: eine für Nord- und eine für Südbayern. Diese sollen Menschen zu kirchlicher Begleitung an Lebensübergängen informieren, zur Gestaltung von Kasualien – kirchlichen Amtshandlungen aus besonderen Anlässen im Leben – beraten und bei Sonderwünschen unterstützen, etwa wenn Trauungen an besonderen Orten stattfinden sollen.

Die Kirche hofft damit, die Chancen der Kasualien in einer sich wandelnden Gesellschaft zu stärken und in der wachsenden Konkurrenz zu privaten Anbietern wie etwa Trauerrednern zu bestehen.

Mit den übrigen 1,45 Millionen Euro sollen die Angebote kirchlicher Lebensbegleitung in der Fläche gestärkt werden. Zu den Maßnahmen, die finanziell unterstützt werden können, gehören etwa die Organisation von Tauffesten, die Ausgestaltung der Konfirmandenzeit oder der Umgang mit veränderten Wünschen zur Bestattungskultur.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Liebe Evangelische Kirche, Ihr Ziel die Menschen mehr an ihren Lebensübergängen zu begleiten, ist ein lobenswerter menschlicher und humanistischer Versuch, mehr aber leider auch nicht.
    Menschliche Weisheit ist eine Torheit vor Gott, sagt das Wort Gottes!

    Brauchen nicht die Menschen in unseren Tagen, klare Aussagen zum Wort Gottes, dass das Heil in Jesus Christus vollkommen ist, er hat alles für uns auf Golgatha bewirkt. Vergessen wir bitte auch nicht die Ermahnung zur Wachsamkeit von unserem Herrn Jesus Christus: „Denn so wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten, bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging; und sie erkannten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin, so wird auch sein das Kommen des Sohnes des Menschen“ (Matth. 24, 38+39)

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