Bedford-Strohm: „Keine Pandemie wird Friede und Gerechtigkeit stoppen“

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Zum heutigen 34. Internationalen Friedenstreffen der Weltreligionen hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, entschlossene Worte zur Einheit der Kirche gewählt.

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„Friede und Gerechtigkeit werden sich umarmen. Und keine Pandemie wird sie stoppen“, sagte der evangelische Landesbischof laut Pressemitteilung in seiner Meditation heute in Rom, an der zahlreiche hochrangige Religionsvertreter, darunter auch Papst Franziskus I., teilnehmen. Die Leidenschaft für die Einheit der Kirche sei nicht irgendeine „Sentimentalität bestimmter Interessensgruppen“, sondern Teil der DNA jeder Kirche, fügte er hinzu. Sein persönlicher Traum sei es, im Laufe seines Lebens „diese Einheit in der gemeinsamen Feier des Abendmahls zu erfahren“. Um in Zeiten der Pandemie als Christinnen und Christen „Salz der Erde und Licht der Welt“ sein zu können, brauche es ein Zusammenspiel aus „Beten, Gerechtigkeit üben und eins werden“, so der Landesbischof.

Die Treffen, die seit 1986 an verschiedenen Orten veranstaltet werden, sollen den Dialog der Religionen fördern und dabei besonders das Thema Frieden in den Blick nehmen. Die Veranstaltung kann ab 16 Uhr im Livestream auf YouTube verfolgt werden.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Sehr geehrter Herr Bedford-Strohm, der interreligiöse Dialog ist dem Gott der Bibel ein Gräuel, und hat mit der biblischen Wahrheit, der Einheit der Gemeinde, überhaupt nichts zu tun. Ich persönlich finde es sehr denkwürdig und traurig, wie rasch Sie sich von dem Gott der Bibel entfernen.
    L.G. Martin Dobat

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