Obdachloser schläft draußen
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Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf in Berlin hat 18 Obdachlose vorübergehend in Hostels und Pensionen untergebracht. Dies hat die Berliner Stadtmission mitgeteilt.
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Im Nacht-Café der Berliner Stadtmission können während der Kältehilfesaison normalerweise bis zu 30 Personen übernachten. Zum Schutz der Menschen gegen das Coronavirus ist dies jeoch zurzeit nicht möglich. Statt die Obdachlosen sich selbst zu überlassen, bot das Bezirksamt nach der Schließung an, sich um alternative Unterkünfte zu kümmern. Dies gelang jetzt innerhalb eines Tages.

„Ich bin wahnsinnig glücklich, dass 18 unserer Gäste nun vom Einzel- bis zum Vierbettzimmerin in Hostels und Pensionen von Karlshorst über Schöneweide bis nach Tempelhof und Charlottenburg untergebracht werden konnten“, sagt Diakonin Anna-Sofie Gerth, Leiterin der City-Station der Stadtmission. Sogar ein barrierearmes Zimmer sei für einen Gast mit Behinderung gefunden worden. „Ich hoffe, dass viele andere Bezirksämter diesem Beispiel folgen.“

#nothilfeberlin

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