Bidens Vize: Baptistin mit multireligiösen Wurzeln (pro)

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Seitenaufnahme von Kamala Harris
Kamala Harris, Foto: picture alliance / AP Photo / Carolyn Kaster
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Seit Dienstagabend ist es offiziell: Joe Biden will Kamala Devi Harris zu seiner Vize machen, wenn er der nächste US-Präsident werden sollte. Das christliche Medienmagazin pro hat die Senatorin genauer in den Blick genommen. Dabei wird deutlich: Gerade die Liebe zum Nächsten hat bei ihr Priorität.

Harris‘ Eltern kommen aus Indien und Jamaika. Sie lernten sich in Berkeley kennen, einer Stadt in der kalifornischen Bay Area. Harris ging in einer Nachbarstadt in eine Kirche, die von Schwarzen geprägt ist. „Ich wuchs in Oakland auf, dort besuchte ich die 23rd Avenue Church of God, wo wir gelernt haben, uns um die Geringsten zu kümmern. Und ich sang im Chor darüber, wie uns der Glaube in Verbindung mit Entschlossenheit durch schwierige Zeiten führen wird“, zitiert sie das Medienmagazin.

Aber auch andere Einflüsse lernte die potenzielle Vizepräsidentin im Laufe ihres Lebens kennen. Ihre Mutter nahm sie in einen Hindutempel mit, um zu zeigen, dass alle Religionen lehren, der Gerechtigkeit nachzujagen. Mittlerweile besucht Harris die Third Baptist Church of San Francisco. Im Vorwahlkampf zog sie immer wieder das Bild des barmherzigen Samariters heran, um zu erklären: „Was wir im Gleichnis lernen, ist, dass der Nächste die Person ist, an der du vorbei gehst und die obdachlos auf der Straße lebt. Der Nächste ist ein Kind oder eine junge Person, die weggelaufen ist und die verletzlich ist oder vernachlässigt oder missbraucht wurde.“

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LINK: Bidens Vize Kamala Harris: Baptistin mit multireligiösen Wurzeln

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Danke für den Bericht. Ich habe aber in der Tagesschau gesehen, dass sie sich für die LGBT(Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) einsetzt? Also dass sie es in Ordnung findet und für deren Rechte kämpft. Ein Widersetzen von Gottes Geboten. 3. Mose 18,22; 3. Mose 20, 13; 1. Korinther 6, 9-10; 1. Timotheus 1, 8-10; Römer 1, ab Vers 26. Ein gefährliches Spiel und Mischung wenn dies so wäre!

    • Vermutlich hat die von Harris besuchte Kirche nichts dagegen. Allerdings habe ich auf deren Webseite kein Statement zu dieser Farge gefunden. Dafür aber die Angabe, dass sie auch schon mal einen Rabbi auf ihre Kanzel gelassen haben.

  2. In den USA ist es (noch) nötig, sich als Christ zu zeigen, wenn man politisch erfolgreich sein will.

    Der Artikel erweckt nicht den Eindruck, als ob das Christentum von Harris wesentlich darüber und Nächstenliebe hinausgeht.

    Auch fehlt eine Charakterisierung der Kirche, zu der sie sich hält. Deren Selbstdarstellung macht klar, dass sie sich sehr für soziale Belange einsetzt.

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