Auf vier Mitglieder der christlichen Rockergang „True Life“ warten jetzt Haftstrafen bis zu sechs Jahren. Das Landgericht Düsseldorf hat sie am Dienstag (16. Juli) wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt, wie mehrere Medien berichten.

Der Hauptangeklagte ist ein selbsternannter Apostel und Leiter einer eigenen Freikirche. Nach langer Haft war er vom Islam zum Christentum konvertiert. Seinen eigenen Aussagen nach hatten sich er und die drei Mitangeklagten mit dem Opfer zu einem „Friedensgespräch“ getroffen, um einen Glaubensstreit zu klären. Das Gericht schenkte dieser Aussage wegen der mitgebrachten und verwendeten Waffen allerdings keinen Glauben.

Dreimal soll der Hauptangeklagte versucht haben, auf das Opfer zu schießen. Die Waffe habe allerdings nicht ausgelöst. Daraufhin sollen die Rocker das Gegenüber mit Reizgas und einem Messer angegriffen haben. Der Verletzte konnte in einer Notoperation gerettet werden.

Zwei der vier Angreifer wurden zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Der Hauptangeklagte und ein Mitstreiter erhielten sechs Jahre Freiheitsstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es ist noch eine Revision beim Bundesgerichtshof möglich.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Vielleicht solltet ihr noch das Christliche in Anführungszeichen setzen. Denn Christen folgen Jesus. Das haben die Herren hier wohl eher nicht getan…

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