Erstmals rufen die beiden kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und Adveniat bei ihren Weihnachtsaktionen zur Online-Kollekte auf. Unterstützung für Arme sei in diesem Jahr besonders wichtig.

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„Corona trifft die Armen in Lateinamerika und weltweit besonders hart“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. „Corona hat dazu geführt, dass wieder mehr Kinder arbeiten müssen, um das Überleben ihrer Familie zu sichern. […] Deshalb bitten wir in diesem Jahr besonders um Unterstützung, um Kindern aus armen Familien Schulbildung und Ausbildung zu ermöglichen.“

Volle Kirchen werde es wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen an den Weihnachtsfeiertagen nicht geben – und damit auch keine gefüllten Kollektenkörbchen und Spendentütchen.“ Deshalb rufen die Hilfswerke auf der Webseite www.weihnachtskollekten.de in diesem Jahr erstmals zur Online-Kollekte auf. „So wie wir mit der Liebe Gottes beschenkt werden und deshalb einander beschenken im Familien- und Freundeskreis, so wollen wir uns durch unsere Kollekte und Spende an Weihnachten auch solidarisch mit Menschen in aller Welt zeigen“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin des Werkes Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe..

Adveniat ist das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Es engagiert sich besonders für Arme und Menschen an den Rändern der Gesellschaft. Brot für die Welt ist das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Nach eigenen Angaben fördert das hilfswerk rund 1.800 Projekte weltweit. Die Kollekten an Heiligabend sind in evangelischen Kirchengemeinden traditionell für Brot für die Welt bestimmt und bilden das Hauptstandbein der Spenden und Kollekten. (dw)

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Link: www.weihnachtskollekten.de

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