Brother Augustine Jebakumar: „Glauben, lieben, ernten“

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Bihar ist ein Bundesstaat im Norden Indiens mit rund 104 Millionen Einwohnern, der als ärmster und sozioökonomisch unterentwickeltster Bundesstaat des Landes gilt. Dort hin wird der Inder Augustine Jebakumar von Gott in den Missionsdienst gerufen. Fast 20 Monate vergehen, bis er seine gut bezahlte Anstellung als Maschineningenieur kündigt und diesem Ruf folgt. Seitdem sind über 40 Jahre vergangen. Rund 2800 hauptamtliche Mitarbeiter sind mittlerweile im von ihm gegründeten Missionswerk GEMS beschäftigt.

Augustine Jebakumar, geboren 1947, hat nie Theologie studiert, hat auch nie eine Bibelschule besucht. Und doch trägt seine Arbeit Früchte. Es ist beeindruckend, von Wundern der unterschiedlichsten Art zu lesen. Aber auch Ablehnung und Anfeindungen gehören zur Tagesordnung.

Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise durch sein Leben. Der biografische Teil bis zum Aufbruch nach Bihar ist recht kurz gehalten. Etwa 80 Prozent des Buches berichten über die Missionstätigkeit. Leider geschieht das in einer Aneinanderreihung tagebuchartiger Aufzählungen, was recht bald ermüdend wirkt. Wer bis zum Schluss durchhält, wird belohnt mit einer Vielzahl an ermutigenden Erlebnissen.

Wer hofft, durch dieses Buch Einblicke in das Leben in Indien zu bekommen, wird enttäuscht sein. Über die Menschen, ihre Lebensumstände oder auch die Landschaft wird nur selten berichtet. Viele indische Namen und Ortsangaben hemmen den Lesefluss etwas.

Von Christiane Zeigermann

Leseprobe (PDF)

Verlag: Brunnen Basel
ISBN: 978-3-03848-154-6
Seitenzahl: 368
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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