Der deutsche Bundestag wird im April in einer „Orientierungsdebatte“ über die ethischen Dimensionen vorgeburtlicher Bluttests auf das Down-Syndrom debattieren. Dies berichtet die Westdeutsche Zeitung. Solche Bluttests sind in Deutschland seit Jahren erhältlich, müssen aber bislang von den Paaren selbst bezahlt werden. Zurzeit wird diskutiert, die Tests zu einer kostenlosen Kassenleitung zu machen. Behindertenorganisationen warnen davor. Sie warnen, dass es zu zusätzlichen Abtreibungen kommt.

Link: Test als Kassenleistung – Bundestag debattiert Bluttests zu Down-Syndrom

3 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Da man Trisomie 21 nicht heilen kann, ist die einzige Konsequenz aus dem Bluttest ein Schwangerschaftsabbruch im Fall eines positiven Ergebnisses. Unsere Politiker sollten sich daran erinnern, dass in Deutschland Abtreibung gesetzeswidrig ist. Sollten sie den Test zur Kassenleistung erklären müssen sie auch den § 218 ändern. Die Erlaubnis, Ungeborene zu töten kann ein Gesetzgeber aber gar nicht geben. Es würde Deutschland einen schweren Schaden zufügen, sollte eine solche Entscheidung getroffen werden.

  2. Der Test sollte endlich Kassenleistung werden, damit sich auch Frauen, die sich bewusst für ein Kind entscheiden wollen, aber nicht für den Partner, deren gesundheitliche und gentechnische Verfassung unbekannt ist.
    Meistens sind diese Frauen dann alleinerziehend mit all den bekannten Problemen.
    Ausserdem sollte man sich bewusst machen, was mit den Kindern (dann Erwachsenen) wird, wenn man als Eltern nicht mehr zur Verfügung steht .

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