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Die „Matthäusarbeit“ des Missionswerks Campus für Christus heißt ab sofort „Berufung leben“. Der Name „Matthäusarbeit“ war Deckname für die Gemeindemitarbeiterschulungen in der DDR.

Doch oft sei selbst Bibelkennern nicht klar gewesen, dass sich der Name vom Missionsbefehl in Matthäus 28 herleite, so erklärt der Leiter von „Berufung leben“ Friedemann Schwinger. Der neue Name „Berufung leben“ soll den Auftrag von Campus für Christus nun deutlicher machen. „Wir helfen Menschen, ihre Berufung zu entdecken und darin zu leben. Das beginnt bei denen, die Gott noch nicht kennen, und geht bis zu Christen, die fragen, was denn nun der Beitrag ihres Lebens sein kann. Was Gott mit ihnen vorhat.“, so Schwinger.

„Berufung leben“ bietet dazu zwei regelmäßige nebenberufliche Seminare an: „Der Berufung auf der Spur“ und „Berufung konkret“ sind für ehrenamtliche Mitarbeiter in Kirchen und Gemeinden konzipiert. Zusätzlich zur bisherigen Arbeit in Dresden startet das Programm im Oktober auch in Chemnitz. Geplant sind Seminare in ganz Deutschland, denn Berufung leben soll nicht auf die neuen Bundesländer beschränkt bleiben.

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Die „Matthäusarbeit“ entstand in den siebziger Jahren als Christen aus den USA und Westdeutschland über Ungarn in die DDR einreisten, um Schulungen durchzuführen. Um die Untergrundarbeit von Campus für Christus nicht zu gefährden, wurde ihr der unauffällige Name „Matthäusarbeit“ gegeben, erklärt Schwinger: „Der Name klang biblisch, doch man konnte ihn unbedenklich am Telefon verwenden, auch wenn die Stasi mithörte.“

(Quelle: jesus.de)